Was wäre der Advent ohne Weihnachtsfeier? Das besinnlich-gemütliche Zusammensitzen in der Vorweihnachtszeit gehört beinahe schon so zu unserer Kultur wie das Weihnachtsfest selbst. Das wissen auch die rund 400 PensionistInnen, welche heuer wieder der Einladung der Landesgruppe Salzburg gefolgt sind und sich im "Kongresshaus am Dom" in St. Johann zur traditionellen Weihnachtsfeier einfanden. Die Freude, langjähriger KollegInnen zu einem gemütlichen Plausch wiederzusehen, war an ihren Gesichtszügen abzulesen. Unter den Ehrengästen befand sich auch heuer wieder Ehrenvorsitzender RegR Hans Baier, dem ein besonderer Applaus galt. Landesgruppenvorsitzender Franz Wallmann konnte in diesem Jahr den Obmann der Postmusik Salzburg, Ex-Landesrat und ehemaliger Vorsitzender der Landesgruppe Walter Blachfellner sowie Post-ZA-Mitglied Richard Köhler begrüßen. Erstmals in Salzburg zu Gast war GPF-BundespensionistInnen-Vorsitzender Ditmar Fürst. Seinen Ausführungen über die positiven Auswirkungen der vom ÖGB und seinen Mitgliedern erreichten Steuerreform für PensionistInnen folgten die Anwesenden mit besonderem Interesse. Die Informationen über die Erhöhung des Pfelgegeldes und der aktuelle Stand der Bemühungen zur Abschaffung des ungerechten Pensionssicherungsbeitrags fanden ebenfalls große Beachtung.
Franz Wallmann überraschte die Gäste mit der Ankündigung, ab 2016 in den Vorruhestand zu treten und den Vorsitz der Landesgruppe in jüngere Hände legen zu wollen. Sein Nachfolger und mehrjähriger Stellvertreter im PA, Karl Egyed, stellte sich vor und versprach, sich für die Interessen der RuhestandskollegInnen ebenso einzusetzen wie für die der Aktiven.
Für beschauliche Adventstimmung sorgten einmal mehr die Postmusik Salzburg und A1 VPA-Vorsitzender Alois Pillichshammer, der diesmal mit Kurt Strasser auf der Gitarre begleitet wurde. Das Lied "Leise rieselt der Schnee" durfte dabei wohl als Erinnerung an den Wettergott gesehen werden, seinen Obliegenheiten endlich nachzukommen. Für heitere Gemüter sorgte A1 PAT-Vorsitzender Dietmar Fritz mit einer von ihm ersonnenen Geschichte über die Aufgabenteilung im himmlischen Haushalt und dem Triumpf des Erzengels Michaels über die Bosheiten des "Luzifakramperls", welche er in Pongauer Mundart vortrug. Der gemeinsam gesungene Andachtsjodler beendete den offiziellen Teil und leitete zum Mittagessen über.
Als die Kollegen des Postautodienstes am Nachmittag die TeilnehmerInnen der Feier - die wie jedes Jahr von den "Weihnachtsengeln" Gabriele Reichkendler und Andrea Forsthuber mit großem Einsatz organisiert wurde - wieder nach Hause brachten, konnten sie in zahlreiche vorweihnachtlich-fröhlich gestimmte Gesichter blicken.
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Der 3-tägige Ausflug der GPF Pensionisten Salzburg führte uns in die Gegend rund um Zwettl. Unsere 1. Station war das Mohndorf Armschlag, wo wir über die Geschichte des Waldviertler Graumohns informiert wurden. Wunderbar blühende Mohnfelder in weiß-lila-rot konnten wir rund um Zwettl bestaunen.
Am 2. Tag stand zuerst eine Führung bei der Fa. Sonnentor, begleitet vom Duft der Gewürze und Kräuter, am Programm. Danach ließen wir uns in die mittelalterliche und barocke Klosteranlage des Zisterzienserstiftes Zwettl entführen. Am Nachmittag besuchten wir noch das schöne Barockschloss Rosenau mit dem dazugehörigen Freimaurer Museum.
Am letzten Tag besichtigten wir die mittelalterliche Kuenringerstadt Weitra und der letzte Stopp war die Pfarrkirche von Kefermarkt mit ihrem einzigartigen Flügelaltar. Begleitet war unser Ausflug von kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region und alle Teilnehmer freuten sich über den gelungenen Ausflug.
Gabriela Grießenauer
Alljährlich im Advent bedankt sich die Landesgruppe Salzburg unserer Kommunikationsgewerkschaft mit einer Weihnachtsfeier bei ihren treuesten Mitgliedern, den Pensionistinnen und Pensionisten. Vorsitzender Franz Wallmann begrüßte gemeinsam mit FunktionärInnen der Landesgruppe über 400 KollegInnen im "Kongresshaus am Dom" in St. Johann im Pongau. Ein besonders herzlicher Gruß galt dabei dem Ehrenvorsitzenden RegR Hans Baier.
Die hohe Wertschätzung, welche die pensionierten MitarbeiterInnen in der Gewerkschaft genießen, brachte GPF-Vorsitzender Helmut Köstinger zum Ausdruck: "Die heutigen PensionistInnen haben Österreich dahin gebracht, wo wir jetzt stehen", betonte Köstinger. "Daher werden wir als Gewerkschaft es nicht zulassen, dass diesen KollegInnen weiterhin massiv in die Tasche gegriffen wird! Wenn genügend Geld für die Bankenrettung vorhanden ist, dann muss es auch für wertgesicherte Pensionen reichen. Bei der Abschaffung des unsozialen Pensionssicherungsbeitrags für BeamtInnen bleiben wir ebenfalls dran. Zahlen sollen erst einmal die zehn Prozent der Bevölkerung, welche zwei Drittel des Vermögens in Österreich besitzen. Die Millionäre müssen endlich auch einen entsprechenden Beitrag leisten. Die BesitzerInnen eines Häuschen, einer Wohnung oder eines Sparbuches brauche aber keine Angst zu haben. Sie wären von einer Vermögenssteuer nicht betroffen. Allerdings bedarf es für die Durchsetzung dieser Forderung der Unterstützung durch eine breite Bevölkerungsmehrheit."
Abschließend äußerte sich Köstinger zu den wieder aufgetauchten Privatisierungsgelüsten und meinte, Negativbeispiele gäbe es bereits genug. Die VerlierInnen sind immer die Beschäftigten und die BügerInnen. Allein bei der Post sind dem Staat seit dem Verkauf Einnahmen in Höhe von 510 Mio Euro entgangen.
Weihnachtliche Stimmung brachte der VPA-Vorsitzende der A1 Telekom Alois Pillichshammer in den Saal, als er mit professionell geschulter Stimme Weihnachtslieder vortrug. Beim Andachtsjodler erhoben sich die Gäste spontan und sangen mit.
Nach einem ausgiebigen Buffet fand sich noch ausreichend Zeit, um Erinnerungen und Neuigkeiten auszutauschen. Hier waren alle Mitglieder der Personalvertretungen von Post und A1 Telekom ganz besonders willkommene GesprächspartnerInnen.
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Mit dem Postbus starteten wir von Salzburg aus Richtung Kerschbaum bei Freistadt im Mühlviertel. Bei einer Nostalgiefahrt mit der Pferdeeisenbahn - im Luxuswagen Hannibal - konnten wir nachempfinden, dass das Reisen im Biedermeierzeitalter doch nicht so bequem war wie in der heutigen Zeit. Beim anschließenden Besuch im Pferdeeisenbahnmuseum erfuhren wir interessante Details über den Bau der Pferdeeisenbahn im Jahre 1827, den Salztransport sowie den Personenverkehr. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter nach Prag, wo wir am späten Nachmittag die Zimmer im schönen Hotel Jurys Inn bezogen und anschließend unser Abendessen einnahmen.
Der 2. Tag war der tschechischen Hauptstadt Prag gewidmet. Am Vormittag stand eine Stadtführung auf dem Programm, wir besichtigten die Altstadt von Prag, unter anderem die Karlbrücke, das Rathaus und die astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert. der freie Nachmittag wurde von vielen zum Besuch der imposanten Prager Burg genutzt. Den Abend ließen wir nett im Folklore Garden bei gutem Essen und Trinken sowie tollen Tanzdarbietungen und typisch tschechischer Musik ausklingen.
Am letzten Tag besuchten wir noch das Schloss Konopiste, das einst dem Nachfolger des habsburgischen Throns, Franz Ferdinand d'Este, gehört hatte. Das Schloss beherbergt eine faszinierende Sammlung von Möbeln, Gemälden und Wandteppichen sowie rund 100.000 Jagdtrophäen. Am frühen Abend erreichten wir wieder Salzburg und ein schöner interessanter und unterhaltsamer Ausflug war somit zu Ende.
Gabriele Griessenauer
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Am 29. Mai 2013 fuhren wir mit 64 Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand mit dem Postbus nach Kufstein. Wir besuchten am Vormittag die Glashütte Riedel. Es war sehr interessant, den Glasbläsern bei Ihrer Arbeit zuzusehen und einiges über die Kunst des Glasblasens zu erfahren. Das eine oder andere Stück wurde dabei auch erstanden.
Zum Mittagesse fuhren wir dann ins Bauernhofbräuhaus Stöffl, wo uns das Essen und auch das selbstgebrauchte Bier gut schmeckte. Am Nachmittag stand noch der Besuch der Festung Kufstein auf dem Programm. Bei einer interessanten Führung wurden uns viele geschichtliche Details über die mächtige Verteidigungsanlage erzählt und wir sahen den 60m tiefen Brunnen, den unterirdischen Felsengang, das Schlossrondell mit dem hölzernen Wehrgang und Museen.
Der Wettergott war uns leider nicht ganz hold, aber wir ließen uns die gute Laune dadurch nicht verderben.
Die nächsten Ausflüge sind bereits in Planung, wir werden Sie sobald als möglich informieren!