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Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten

Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) im Rahmen der damals noch 16 Gewerkschaften des ÖGB gegründet. Die erste konstituierende Sitzung fand am 24. Mai 1945 statt. Dieses Provisorium dauerte bis zum 1. Gewerkschaftstag am 9. und 10. April 1948.
Durch den Veränderungsprozess sowohl im ÖGB als auch im Konzern der Post und Telekombeteiligungsverwaltungsgesellschaft (PTBG) entwickelt sich daher die GPF schrittweise von einer Betriebsgewerkschaft hin zu einer Branchengewerkschaft, welche weiterhin die Interessen aller Bediensteten - sowohl Beamte als auch Vertragsangestellte - vertritt.

Als Schritt in diese Richtung kann sowohl der Verbundvertrag zwischen den vier ÖGB-Gewerkschaften GPA, KMSfB, DUP, GPF als auch die vom ÖGB festgelegte gemeinsame Vertretung des Kollektivvertrages Telekom-Unternehmen von GPA und GPF angesehen werden.

Die GPF verhandelt auf Grund der Ausgliederungsgesetze auch die Betriebskollektivverträge für die Bediensteten der Austro-Control sowie des PTA-Konzerns und ist im Rahmen des Verhandlungsausschusses der öffentlichen Gewerkschaften weiterhin miteingebunden. Am 14. Gewerkschaftstag im Juni 1999 wurden nach den Ergebnissen der Gewerkschaftswahlen 1998 die Gremien neu besetzt und die Geschäftsordnung der GPF und seiner Untergliederungen an die Statuten des Vereins ÖGB angeglichen. Erstmalig sind nun eigene Vertretungen für Frauen, Jugend und Pensionisten in allen Organisationsteilen vorgesehen. Das Motto des 14.Gewerkschaftstages der GPF:

Wandel braucht Gewerkschaft - Gewerkschaft hat Zukunft

Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Post- und Fermeldebediensteten
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