Aktuelles

Presseaussendungen


01.09.2010
XXX-Lutz

Für die erschwerte Zustellung der XXX-Lutz Infopost ab 30.8.2010 mit einem Gewicht bis 316 Gramm haben wir seitens des Managements die Zusage erhalten, dass für diese Auflieferung

die doppelte Abgeltung bezahlt wird!

Gefordert haben wir die Erhöhung der Abgeltung auf Grund der erschwerten Bedingungen anlässlich dieser Auflieferung (Gewichtsbelastung, Monatswechsel, Mitbesorgungen, Ersatzkräfte).

Die Abgeltung im Detail:
251-300 Gramm 4 Cent/Stk (anstelle 2 Cent)
301-316 Gramm 8 Cent/Stk (anstelle 4 Cent)

Die Verrechnung erfolgt aus technischen Gründen in 2 Abschnitten!

Mehrarbeit muss auch bezahlt werden!

30.08.2010
Filialnetz = Trümmernetz
Veranstalter VD Dr. GÖTZ

Jeder Schaltermitarbeiter kann über die Unfähigkeit unseres Vorstandes, besonders VD Dr. Götz nur mehr den Kopf schütteln.

Zuerst die Chronologie zu diesem Thema:
Am Anfang stand der Börsegang: trotz unserer Aufklärung seitens der FSG ging die Abstimmung für den Börsegang aus. Damit wurde dem Vorstand ein Instrument in die Hand gegeben, aus dem Töne herauskamen, die für uns alle unverständlich waren.
Aus der Presse, Rundfunk und Fernsehen müssen wir erfahren, dass POSTPARTNER alles besser können. Die eigenen Mitarbeiter werden vom Vorstand als unflexibel und unbeweglich bezeichnet. Der eigene Vorstand lobt die Konkurrenz, in der Privatwirtschaft undenkbar, bei uns wird das sogar von den Eigentümern (Finanzminister Pröll, Großaktionären usw.) toleriert.

Leider sind unsere Argumente seitens der Personalvertretung immer wieder vom Tisch gewischt worden, denn das Kapital einer AG sind leider nur mehr die AKTIEN, nicht jene Personen – wie z.B. unsere Schaltermitarbeiter – die für ein positives Betriebsergebnis sorgen.

Ein Versprechen können wir euch für die Zukunft geben: wir werden sicher nicht müde werden, gegen einen Aufsichtsrat – besonders Dr. Michaelis, gegen den Vorstand und das Management für die Erhaltung unserer Postfilialen weiter zu kämpfen.

Ein Schiff, das leckgeschlagen wurde, muss nicht sinken, wenn alle Verantwortlichen mithelfen, das „Wasser“ aus dem Schiff zu bekommen.
Allein mit Populismus wie ihn die FCG betreibt, geht es nicht.

Stärke zeigen ist problematisch, man muss sich der Diskussion stellen, Argumente einbringen untermauert mit Wissen und Kompromisse eingehen.

Diese Eigenschaften vermissen wir in der heutigen Zeit nicht nur auf der Unternehmensseite sondern auch bei der FCG!

Wir sind uns alle einig, dass Streitigkeiten der beiden Fraktionen uns allen nicht helfen, sondern nur unseren Vorständen. Die sind sich nämlich einig:

kein Filialnetz – kein Personal – kein Problem

und den Umsatz machen unsere „so GUTEN Postpartner“


26.07.2010
Korruption in der FCG

Fassungslos mussten wir einen Bericht der Zeitung „DER FALTER“ lesen, wonach bewiesen wurde, dass Franz Kusin, ein hoher FCG-Funktionär der Telekom-Personalvertretung und Präsidiumsmitglied in der Gewerkschaft der Post- u. Fernmeldebediensteten 30.000 Euro Schmiergeld von der Telekom erhalten hat. Dies für Beratertätigkeiten in „sozialrechtlichen Fragen“. Das heißt also im Klartext, Franz Kusin, der stellvertretender Zentralbetriebsratsvorsitzender der Telekom Austria ist, hat das Unternehmen beraten, wie mit den eigenen Kolleginnen und Kollegen des Unternehmens umgesprungen werden kann.

Aber leider ist dies nicht nur die Verfehlung einer Einzelperson der FCG der Postgewerkschaft sondern auch die FCG als Fraktion hat offenbar ebenfalls mindestens 30.000 Euro von der Telekom über einen FPÖ-Lobbyisten erhalten.
Dabei wirft sich nicht nur die Frage auf, wofür man der Fraktion christlicher Gewerkschafter, deren Vorsitzender Manfred Wiedner in der Postgewerkschaft ist, diesen Betrag bezahlt hat, sondern auch die Vermutung, dass diese beiden Fälle womöglich nur die Spitze des Eisberges sind.

Es muss in diesem Zusammenhang auch die Frage gestattet sein, warum die FCG in der POST AG so begeistert von deren Börsegang im Jahr 2006 war.
Beim Slogan der FCG „Mehr Mensch, weniger Partei“ dürfte sich „Mehr Mensch“ wohl nur auf hohe Funktionäre der FCG beziehen und nicht auf die zu vertretenden Kolleginnen und Kollegen.

Wir, die Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen  in der GPF haben jedenfalls lückenlose Aufklärung dieser unglaublichen Vorgänge in der FCG verlangt und natürlich auch persönliche Konsequenzen. Fest steht, geldgierige, korrupte FCG-Funktionäre verkaufen die Interessen jener tausenden  Kolleginnen und Kollegen die sie zu vertreten haben kaltblütig für ein paar Tausend Euro.



21.07.2010
Zusammenlegung der VPA - Bereiche Pongau und Lungau

Die Entscheidung, die beiden VPA Bereiche von Pongau und Lungau zusammenzulegen, war keine einfache.
Ein großes Argument für die Zusammenlegung ist die beabsichtigte    Schließung der Standardfilialen in den beiden Bezirken Pongau und Lungau.

Um weiterhin für Euch verstärkt auftreten zu können, ist nicht die Mandatsanzahl ausschlaggebend, sondern  beweisbare Kompetenz und Fachwissen.

In der letzten Periode konnten wir durch die  hervorragende Zusammenarbeit  der beiden Bezirke schon des Öfteren beweisen, das "gemeinsam statt einsam"  Verhandlungsergebnisse mit den jeweiligen Regionalleitungen (Nachzahlungen von Überstunden bei Paketen, Mehrleistungen nach Berechnungen usw.) erreicht werden konnten.

Leider ist seitens der FCG keine Unterstützung zu erwarten, war doch bei Verhandlungen eher das Gegenteil der Fall. Provozierende Aussendungen ohne fundiertes Hintergrundwissen retten keine Arbeitsplätze, sondern tragen nur zu Verunsicherung und Verwirrung bei. Statt sinnlos Papier zu verschwenden wäre die "C" besser beraten, sich endlich Fachwissen anzueignen und nicht durch Unwissenheit bei Berechnungen Stimmenmissbrauch zu betreiben.

Anstelle gegen den Vorstand der Österr. POST AG gemeinsam aufzutreten, haben unsere Kollegen mit dem C leider nichts anderes im Sinn, als gegen die "FSG" parteipolitische Polemik zu betreiben. Solcher "Hick Hack" hilft nur dem Vorstand, jedenfalls nicht uns Mitarbeitern. Für uns stellt sich daher nicht die Frage, wie viele Mandate wir zu verteilen haben, sondern wir wollen mit dieser Vorgangsweise die Verhandlungsstärke der Personalvertretung verbessern, um weiterhin für eure Arbeitsplätze und Rechte verstärkt kämpfen zu können.



07.07.2010

FSG Forderung durchgesetzt!!!!!!!

Wir haben uns mit unserer Forderung nach einer finanziellen Abgeltung für "Einschuler" durchgesetzt.

Ab 1.September 2010 gibt es diese Belohnung für die/den Einschuler/in bzw. Mentor. (Beamte, Angestellte sowie KV-Neu Mitarbeiter)

Die Zahlung erfolgt in zwei Stufen:  
Als Einschuler:    
  Bei Verbleib des MA im Postdienst –  
  nach dem ersten Monat/Probemonat 150.- €
Als Mentor:    
  Bei Verbleib des MA im Postdienst –  
  nach dem dritten Monat 100.- €
  Gesamt 250.- €


05.07.2010

Ist die Salzburger Arbeiterkammer tatsächlich ein „Sanierungsfall“? Oder ist sie ein Bollwerk gegen die Attacken der neoliberalen Wirtschaft auf die Rechte der ArbeitnehmerInnen und KonsumentInnen?

Die SalzburgerInnen haben diese Frage bereits klar beantwortet. Die AK rangierte bei der Vertrauensfrage an die Salzburger Bevölkerung mit 75 Prozent Zustimmung ganz klar an erster Stelle vor allen anderen Institutionen. Beeindruckende Zahlen untermauern, dass dieses Vertrauen zu Recht besteht. Ob es um Konsumentenschutz, Rechtsvertretung, Steuerlöscher, Wintertauschbörse oder ihre Rolle als wichtige Partnerin der Wirtschaft beim Betrieb der Fachhochschule Salzburg-Urstein geht, die Leistungen der Salzburger AK sind in jeder Hinsicht vorbildlich.

Im Vorjahr nahmen 175.000 Salzburger Bürgerinnen und Bürger die Dienste der AK in Anspruch. Sie ließen sich im Arbeitsrecht, beim Konsumentenschutz, in steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten beraten. Die AK erkämpfte für diese Menschen insgesamt  18 Millionen Euro. Trotz gesunkener Einnahmen und des immensen Personalaufwandes den jede verantwortungsvolle Beratungstätigkeit erfordert, konnte die AK ihre Bilanz für 2009 mit einem Überschuss von 1,8 Millionen Euro abschließen. Die Arbeiterkammer ist kein Sparverein! Sie möchte durch ihr Leistungsangebot soviel wie möglich an die ArbeitnehmerInnen in Salzburg zurückgeben.

Dass Nebenbetriebe wie das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Brunauer-Zentrum Zuschüsse benötigen, lässt sich einerseits durch ihre Zielsetzung und andererseits durch die gesunkenen Einnahmen aufgrund der wirtschaftlichen Lage erklären. Eine Bildungseinrichtung mit Zugang für alle Bevölkerungsschichten kann nicht kostendeckend geführt werden. Bildung verursacht Kosten, es sein denn man möchte wieder in eine Zeit zurückfallen, in der nur Adel und Klerus dieses Privileg genießen durften. Manchen Wirtschaftskreisen wäre das vielleicht nicht unwillkommen. Schließlich können schlechter ausgebildete MitarbeiterInnen auch schlechter bezahlt werden.

Den Preis für Kursangebote so zu erstellen, dass sich nur mehr hochbezahlte ManagerInnen die Teilnahme leisten können, widerspricht den Aufgaben der Arbeiterkammer! Ihr Auftrag lautet klar und deutlich, es muss leistbare Bildung für alle Salzburger ArbeitnehmerInnen geben! Das Seminarhotel Brunauer ergänzt dieses Bildungsangebot indem es den Gewerkschaften die Möglichkeit bietet, dort Schulungen und Kurse für FunktionärInnen abzuhalten. Die bessere Ausbildung von Betriebsräten kommt wiederum den Salzburger ArbeitnehmerInnen zu Gute.

Die Unternehmensleitungen der Telekom Austria AG sowie der Österreichischen Post AG setzen sich laufend über geltende Gesetze hinweg. In unserem täglichen Kampf um die Wahrung der Rechte unserer KollegInnen ist für uns Personalvertreter die Rechtsschutzgewährung durch die AK unverzichtbar! Wer wie der Fraktionsvorsitzende der FCG Kurt Friedl gegen die AK vorgeht, indem er das in sie gesetzte Vertrauen durch plumpe Verleumdungen in Frage stellen will, beschmutzt nicht nur das eigene Nest, sondern schädigt alle ArbeitnehmerInnen. Besser wäre es, politischen Druck auf den für uns zuständigen ÖVP-Finanzminister und Vizekanzler Pröll auszuüben und ihn aufzufordern, das unwürdige Abschieben verdienter MitarbeiterInnen in Personalpools und „Karrierecenter“ zu beenden. Wir als FSG sind mit unserem Präsidenten Siegfried Pichler einer Meinung: „Wenn es die Arbeiterkammer nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Sie ist eine einmalige Erfolgsstory!“


07.06.2010

Ihr habt vor wenigen Tagen eine Aussendung des Kollegen Friedl erhalten, wonach ein Antrag der FCG bei der letzten Vollversammlung der Arbeiterkammer, in dem die Überprüfung der Postpartner gefordert wird von der FSG und damit auch von mir abgelehnt worden sei.

Dazu einige Bemerkungen:
Bei der Kammervollversammlung (2 mal im Jahr) werden von den verschiedenen in der AK vertretenen Fraktionen Anträge zur Beschlussfassung gestellt.
Dazu gibt es drei Möglichkeiten der Behandlung:

  1. Der Antrag wird unverändert angenommen
  2. Der Antrag wird abgelehnt
  3. Der Antrag wird einem Ausschuss in der AK zur weiteren Behandlung zugewiesen.

Der besagte Antrag betreffend Überprüfung der Postpartner wurde NICHT ABGELEHNT sondern dem Ausschuss für Konsumentenpolitik zur weiteren Behandlung zugewiesen. Dies deswegen, weil noch mit Experten beraten werden muss wie diese Überprüfung im Detail aussehen soll. Gerade weil dieser Antrag wichtig ist, soll vorher festgehalten werden, welche Kriterien im Detail wie geprüft werden sollen.
An dieser Ausschusssitzung werde ich persönlich teilnehmen, was übrigens auch, falls Interesse besteht, dem Kollegen Friedl offensteht.

Das heißt, diese Behauptung, der Antrag sei abgelehnt worden, ist einfach nicht wahr. Ob diese Falschmeldung bewusst oder in Unkenntnis der Sachlage vom AK-Vorstandsmitglied Friedl erfolgt ist, kann ich nicht beurteilen.

01.06.2010
Anrechnung von Dienstzeiten vor dem 18. Lebensjahr!

Seit kurzem sorgt ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes betreffend die Anrechnung von Zeiten vor dem 18. Lebensjahr zur Dienstzeit, für Unsicherheit in der Kollegenschaft.
Nach Rücksprache mit dem Zentralausschuss in Wien darf ich Euch mitteilen, dass derzeit KEINE diesbezüglichen Anträge gestellt werden müssen!
Unser Vorsitzender des Zentralausschusses Gerhard Fritz, hat für alle Beamten und ehem. Vertragsbediensteten einen generellen Antrag auf Anrechnung der Vordienstzeiten gestellt.
Einzelanträge zu stellen ist zur Zeit sinnlos, da die österreichische Gesetzeslage erst an das EU-Recht angepasst werden muss.
Erst wenn im österreichischen Parlament das Gesetz beschlossen ist, kann festgestellt werden ob es notwendig ist Anträge zu stellen oder nicht.

Nach Inkrafttreten des Gesetzes werden wir Euch über die weitere Vorgangsweise informieren.

Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Post- und Fermeldebediensteten
Jakob-Haringer-Str. 4, 5020 Salzburg | Tel. 0662 / 873 363 | Fax.: 0577 67 20137
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