Aktuelles

Aktuelles

Februar 2016
Was können die Mitarbeiter/Innen dafür,
wenn die FCG nicht verhandeln kann?

Es ist unglaublich wie viele Arbeitsplätze in der Zustellung und im Filialnetz unter der "Führung" der FCG bereits abgebaut wurden. Die Frage, die sich jetzt aufdrängt ist, wie das in Zukunft weitergehen soll? "Billige Polit-Tricks" und sich der Verantwortung zu entziehen hilft den betroffenen Mitarbeiter/Innen jedenfalls nicht weiter.

Fakt ist, dass die Mehrheiten im VPA Salzburg und im Personalausschuss leider noch in der Hand der FCG liegen! Die jüngsten Vorkommnisse rund um die Systemisierung in der Stadt Salzburg zeigen allerdings sehr deutlich, dass die FCG offenbar nicht in der Lage oder willens ist, die anstehenden Probleme und Herausforderungen zufriedenstellend für die Mitarbeiter/Innen zu lösen.

Wenn aber sowohl der zuständige VPA wie auch der Personalausschuss unfähig sind für die Kolleginnen und Kollegen bestmögliche Ergebnisse zu verhandeln, werden auch Streikbeschlüsse die Situation in Salzburg nicht verbessern.

Dass es auch anders geht, zeigt sich im VPA Bereich Pongau / Lungau. Dort ist es uns unter FSG Vorsitzführung gelungen,

Ein klares Signal, dass Personalvertretungsarbeit auch erfolgreich sein kann.

 

Jänner 2016
Verhandlungserfolg für 4 Zustellbasen!

Durch die großartige Unterstützung von Zentralausschussmitglied Franz Weninger ist es mir nach mühevollen Verhandlungen mit dem Unternehmen gelungen, die Verschneidungen für die Zustellbasen

5201 Seekirchen, 5760 Saalfelden, 5700 Zell am See und 5731 Hollersbach

auszusetzen.

Das heißt im Klartext: Zurück zum Verhandlungstisch!
Die Verhandlungen beginnen von Null - zurück zum Start.

Durch unsere Erhebungen und den Gesprächen mit euch war es möglich, dem Unternehmen klarzulegen, dass weitere Personaleinsparungen in dieser Form von der FSG nicht akzeptiert werden.

PS: Bedauerlicher Weise ist zu befürchten, dass ich aufgrund der Mandatsaufteilung im Personalausschuss Salzburg nicht zur Hauptverhandlung eingeladen werde.

Karl Egyed

Jänner 2016
Landesgruppe Salzburg Wechsel im Vorsitz

"Nichts ist ewig, weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung." (August Bebel)

Mit Jahresbeginn 2016 ging die Leitung der Landesgruppe Salzburg von dem langjährigen Vorsitzenden Franz Wallmann (FSG) auf Karl Egyed (FSG) über. Dieser wurde am 16.12.2015 vom Landesgruppenvorstand ohne Gegenstimme gewählt. Franz Wallmann wird dem Gremium als Kassierstellvertreter weiterhin angehören.

Karl Egyed, Jahrgang 1964, bringt alle nötigen Voraussetzungen mit, um die Interessen der Salzburger GPF-Mitglieder gut zu vertreten, wie das mit ihm geführte Interview bestätigt.

Frage: Karl, du hast Tischler gelernt, bist dann zum Bundesheer gewechselt und hast so sieben Jahre lang den Schutz der Österreicherinnen und Österreicher zu deinem Beruf gemacht. Was waren deine wichtigsten Erfahrungen?

Karl Egyed: Die Verantwortung und die Schwierigkeiten, die in der Kommunikation mit Menschen quer durch unterschiedliche Hierarchieebenen auftreten können, haben mich sicher geprägt. Mein Auslandseinsatz am Golan tat ein übriges, um zu lernen, wie man mit Ausnahmesituationen fertig wird.

Frage: Deine postalische Laufbahn begann 1990. Was hast du gemacht?

Karl Egyed: Ich verbrachte vier Jahre am Gesamtschalter und wechselte dann in den Zustelldienst. Die Erfahrungen, die ich dabei machte, bewogen mich, mich im Rahmen der Personalvertretung aktiv für die Kolleginnen und Kollegen einzusetzen. So war ich rund zehn Jahre VPA-Vorsitzender im Bezirk Flachgau/Tennengau. Das nötige Wissen holte ich mir bei den drei gewerkschaftlichen Grundausbildungslehrgängen. Seit fünf Jahren gehöre ich dem Personalausschuss an, wo ich auch PA-Vorsitzenden Franz Wallmann vertreten habe.

Frage: Du hast deine Ausbildung durch die Gewerkschaft erwähnt. Warum braucht ein Betriebsrat die Gewerkschaft?

Karl Egyed: Gewerkschaft und Betriebsrat sind zwar getrennte Körperschaften mit unterschiedlicher Aufgabenstellung. Aber wirklich stark sind sie nur gemeinsam. Nur so kann unser Kampf um eine bessere Arbeitswelt, um eine gerechtere Verteilung des Wohlstands und um Chancengleichheit wirklich Erfolgt haben. Deshalb habe ich auch die zwei Jahre dauernde Gewerkschaftsschule absolviert. Seit 2014 bin ich Fraktionsvorsitzender der FSG. Ich sehe es jedoch als meine Aufgabe an, mich als Vorsitzender der Landesgruppe unserer Gewerkschaft für alle Kolleginnen und Kollegen, der Österreichischen Post AG, der A1 Telekom und des Postautodienstes einzusetzen - unabhängig von ihrer Fraktionszugehörigkeit.

Frage: Du hast in deiner neuen Funktion ein breites Spektrum an Aufgaben zu erfüllen. Gibt es etwas, das dir ganz besonders am Herzen liegt?

Karl Egyed: Ja, das gibt es tatsächlich. Mein vorrangiges Anliegen sind natürlich gute und sichere Arbeitsplätze für alle. Doch darüber hinaus werde ich mit aller Kraft dafür kämpfen, dass die Jugend eine Zukunftsperspektive erhält. Arbeit muss so bezahlt werden, dass das Leben und Wohnen auch für junge Menschen wieder leistbar wird!

Danke und viel Erfolg bei deiner für uns alle so wichtigen Aufgabe.

 

Dezember 2015
Kinderzuschuss für KollV-MitarbeiterInnen durchgesetzt

Es gibt gute Nachrichten.

Ab 1.1.2016 können alle KollV-Neu MitarbeiterInnen, die in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis stehen und deren Monatsbezug unter 2000 Euro monatlich liegt, einen monatlichen Förderbetrag für Kinder beantragen.

Der "Kinderzuschuss" beträgt 10 Euro monatlich pro Kind für vorläufig maximal zwei Kinder. Die Kinder dürfen nicht älter als 15 Jahre alt sein und müssen im gemeinsamen Haushalt leben. Anspruch besteht für eheliche, uneheliche und legitimierte Kinder im gemeinsamen Haushalt.

Die Kinderförderung gebührt erstmals nach einer Dauer des Arbeitsverhältnisses von sechs Monaten. Für Zeiträume in denen der/die Beschäftigte keinen Bezug erhält (z.B. unbezahlter Kranzurlaub) gibt es keinen Zususs.

Für die Antragstellung ist die Vorlage der jeweiligen Geburtsurkunde und des Meldezettels erforderlich. Hier findest du ein Antragsformular, welches du ausgefüllt mit einer Kopie der Geburtsurkunde und des Meldezettels über deiner/deinen Vorgesetzten oder deiner/deinem PersonalvertreterIn vor Ort erreichen kannst.

Es freut mich, dass wir für unsere KollV-Neu KollegInnen mit der Durchsetzung dieses Kinderzuschusses einen weiteren positiven Schritt setzen konnten.

Zum Antragsformular

Oktober 2015
GPF: Klares Nein zu weiteren Privatisierungen von Post und A1 Telekom

Die Vergangenheit hat gezeigt, wohin die Wege geführt haben

Ein klares Nein zu weiteren Privatisierungsschritten bei Post und A1 Telekom kommt von Helmut Köstinger, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF).

Die Pressemeldungen der vergangenen Tage, wonach im Finanzministerium ernsthaft über weitere Privatisierungen nachgedacht werde, haben die Gewerkschaft und Personalvertretung auf den Plan gerufen.

Jetzt auch noch das restliche Familiensilber zu verscherbeln und den Aktionären in den Rachen zu werfen wäre aus Sicht von Köstinger und Walter Hotz, Betriebsratsvorsitzender der A1 Telekom, ein Schwachsinn. Die Privatisierungen der Vergangenheit zeigen laut Köstinger und Hotz deutlich, dass seither dem Staat Jahr für Jahr sehr viel Geld verloren geht und die Österreichische Bevölkerung durch eine Verschlechterung der Infrastruktur ebenfalls massiv betroffen ist.

"Den Schaden an der Telekom durch weitere Privatisierungsschritte ausgleichen zu wollen, kann von den ArbeitnehmerInnen und den Kunden keinesfalls akzeptiert werden. Auch die ÖVP muss einmal erkennen, dass ihre Wirtschaftspolitik der letzten Jahre gescheitert ist, so Walter Hotz.

Österreichische Infrastrukturbetriebe dürfen künftig keine Selbstbedienungsläden mehr sein, sondern müssen ihre Aufgaben und Leistungen für die Bevölkerung auch wahrnehmen können. Mit weiteren Privatisierungen den Druck weiter zu erhöhen ist jedenfalls der falsche Weg", so Helmut Köstinger abschließend.

 

August 2015
Wir werden uns Lohndumping nicht gefallen lassen

Wir werden DHL genau auf die Finger schauen

Auf die heutige Pressemeldung der DHL-Austria, ein eigenes Paketnetz in Österreich aufzubauen, reagiert der GPF-Vorsitzende scharf: "Der Österreichische Paktmarkt ist bereits heute bestens versorgt und unsere PostzustellerInnen leisten täglich ein tolles Service und beste Qualität für unsre Kunden. Wenn DHL glaubt, in Österreich Preis- und Lohndumping betreiben zu können, müssen sie mit größtem Widerstand rechnen". Köstinger befürchtet den Verlust von tausenden Arbeitsplätzen bei der Österreichischen Post und fordert daher DHL auf "einen fairen Wettbewerb an den Tag zu legen und nicht mit "Taglöhnern" zu arbeiten, wie dies in der Paketbrache im Ausland leider oftmals der Fall ist.

"Wie DHL mit ihren ArbeitnehmerInnen in Deutschland umgeht, haben wir ja in den letzten Jahren oftmals erleben müssen. Die wochenlangen Streiks in den letzten Monaten sprechen dazu eine klare Sprache", so Köstinger. Daher ist die Ankündigung von DHL, tausende Arbeitsplätze zu schaffen, aus Sicht von Köstinger absolut unglaubwürdig.

"Wir werden DHL sehr genau auf die Finger schauen. Sollte die Zustellung nicht mit Angestellten erfolgen, die nach geltenden Österreichischem Recht und den geltenden Kollektivverträgen bezahlt werden, werden sie mit uns massive Probleme bekommen" so Köstinger abschließen.

 

August 2015
Cash Recycler (CR) geht in eine weitere Erprobungsstufe

Schulung erfolgt auf den Zustellbasen vor Ort.

Zurzeit darf nur die Einzahlung getestet werden, da die für die Auszahlung notwendige Betriebsvereinbarung mit dem Zentralausschuss noch nicht abgeschlossen wurde. (BV pflichtig, da bei der Auszahlung ein Foto gemacht wird).

Umsetzung in drei Phasen geplant:

Phase I: (Beginnend mit Mitte August bis September 2015)

Abrechnung am CR

Phase II: Abrechnung Safe Bag

Bargeld von CR

Phase III: Zentrale Geldvorbereitung

Geldpaketzuführung

Wir werden zu diesem Thema laufend berichten!

Juli 2015
Verhandlungsergebnisse Distribution/Filialnetz/Altersteilzeitmodell

Wir freuen uns berichten zu können, dass die seit Jänner 2015 laufenden Verhandlungen über einen erweiterten Sozialplan für die Distribution im Zusammenhang mit Teamwork 2018 erfolgreich abgeschlossen werden konnten.
Die Betriebsvereinbarung beinhaltet Verbesserungen bei den Abfertigungsansätzen, bei den "unterwertigen Verwendungen" und bei der Höhe der Mobilitätsprämien.

Ergänzend dazu wurde auch der Sozialplan Filialnetz entsprechend angepasst.

Die dazu erforderlichen Beschlüsse innerhalb des Zentralausschusses wurden einstimmig gefasst.

Die Zustimmung in Aufsichtsrat erfolgt nächste Woche.

Alterssabbatical erfolgreich ausverhandelt

Erstmals konnten wir mit dem Dienstgeber ein Altersteilzeitmodell für unsere Beamtinnen und Beamten (Alterssabbbatical) vereinbaren, das folgende Eckpunkte enthält:

In den kommenden Wochen wird ein Umsetzungsleitfaden erstellt, in dem die genauen Schritte zur Inanspruchnahme des Alterssabbaticals festgehalten sind.

 

Juli 2015
Besoldungsreform


Warum ist ein neues Besoldungssystem für alle erforderlich?
Eine Systemumstellung wurde notwendig, da das vormalige Besoldungssystem mit einem „altersabhängigen“ Vorrückungsstichtag vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) als altersdiskriminierend und damit europarechtswidrig erkannt wurde. Das mit 12. Februar 2015 in Kraft getretene Besoldungsrecht ersetzt den Vorrückungsstichtag durch das Besoldungsdienstalter. Maßgeblich für die Festlegung der Gehaltsstufe ist nicht mehr der Vorrückungsstichtag sondern Besoldungsdienstalter

Was ist das Besoldungsdienstalter?
Das Besoldungsdienstalter ersetzt den ehemaligen Vorrückungsstichtag und umfasst alle Dienstzeiten sowie Vordienstzeiten. Das Besoldungsdienstalter ist ausschlaggebend für die besoldungsrechtliche Stellung, Einstufung und Vorrückung. Für alle vor dem 12. Februar 2015 im Dienststand befindlichen BeamtInnen wird ein pauschales Besoldungsdienstalter festgelegt. Dies ist notwendig um verschiedene Rechte abzusichern.

Wie erfolgt die Vorrückung?
Die Vorrückung erfolgt weiterhin in Biennalsprüngen. Die Vorrückungen erfolgen weiterhin entweder mit 1. Jänner oder mit 1. Juli eines Jahres. Da es bei der Post keine Neueintretende Beamte gibt, wird dieses Thema hier nicht weiter behandelt.

Was ist der Referenzbetrag?
Die für die Berechnung vieler Nebengebühren bisher herangezogene Dienstklasse V, Gehaltsstufe 2 wird durch den sogenannten Referenzbetrag abgelöst. Dieser beträgt derzeit 2.432,14 €. Dieser Betrag wird auch in Zukunft im Zuge der Bezugserhöhungen bei den Bundesbeamten entsprechend valorisiert.

Wer wird in das neue System übergeleitet?
Der Zeitpunkt der Überleitung war der Tag der Kundmachung des BGBl 32/2015. Die gesetzliche Überleitung ist also bereits – völlig unbemerkt – erfolgt. Die praktische Umsetzung verzögert sich aufgrund der in den vergangenen Monaten erfolgten Änderungen dieses Gesetzes.

Wie erfolgt die Überleitung?
Die Überleitung erfolgt auf Basis des Gehalts im Februar 2015. Eine Neuberechnung der Vordienstzeiten für übergeleitete Bedienstete ist nicht vorgesehen. Die Überleitung erfolgt in die betragsmäßig nächstniedrigere Gehaltsstufe in derselben Verwendungsgruppe. Nun wird das für diese Gehaltstufe erforderliche Besoldungsdienstalter ermittelt. Zu diesem Besoldungsdienstalter wird jener Zeitraum hinzugerechnet, der seit der letzten Vorrückung bis zum Ablauf des Überleitungsmonats vergangen ist.

Ergeben sich durch die Neuberechnung Änderungen bei der Jubiläumszuwendung oder bei den Dienstzulagen?
Nein, sowohl die Auszahlung der Jubiläumszuwendung (nach 25 bzw. 40 Jahren) als auch das Vorrücken in die nächsthöhere Dienstzulagenstaffel erfolgen wie bisher.

Was ändert sich in den Gehaltsstufen 17, in der Außerordentlichen Vorrückung und bei der Dienstalterszulage?
Bis zur Besoldungsreform war die Verweildauer in der Gehaltsstufe 17 und in der Außerordentlichen Vorrückung jeweils 4 Jahre. Erst dann ist die Vorrückung in die nächst höhere Stufe erfolgt. Mit der Besoldungsreform verkürzt sich diese Frist auf zwei Jahre. Ab sofort erfolgt nach einer Verweildauer von zwei Jahren in der Gehaltstufe 17 die Vorrückung in die kleine Außerordentliche Vorrückung. Nach weiteren zwei Jahren wird die große Außerordentliche Vorrückung erreicht. Nach einem Besoldungsdienstalter von 38 Jahren, das ist nach weiteren zwei Jahren erfolgt die Vorrückung in die kleine Dienstalterszulage und schließlich mit 40 Jahren Besoldungsdienstalter wird die große Dienstalterszulage erreicht. Diese Vorrückungen erfolgen in allen Verwendungsgruppen.

Wieso entstehen durch die Überleitung in die nächstniedrige Gehaltsstufe keine Verluste?
Die Gewerkschaft konnte in vielen Verhandlungen und durch einen entsprechenden Abänderungsantrag im Parlament Ergänzungszulagen sowohl bis zur nächsten Vorrückung (Überleitungsstufe) als auch bis zur vorgezogenen übernächsten Vorrückung (Zielstufe) durchsetzen.

Sind diese Wahrungszulagen ruhegenussfähig?
Ja. Damit jegliche Verluste ausgeschlossen sind, ist die Wahrungszulage ruhegenussfähig und wird für die Berechnung der Nebengebühren berücksichtigt.


Wieso kommt es zu einer vorgezogenen Vorrückung und wie erfolgt dieses?
Zur Wahrung der Erwerbsaussichten wird die Vorrückung in die Zielstufe je nach Ausbildung entweder um ein halbes, um ein Jahr oder um eineinhalb Jahre vorgezogen.
PT 1: erfolgt die Vorrückung in die Zielstufe nach 6 Monaten
PT 2 bis PT 4: erfolgt die Vorrückung in die Zielstufe nach 18 Monaten
PT 5 bis PT 9: erfolgt die Vorrückung in die Zielstufe nach 12 Monaten


Was passiert, wenn ich im Überleitungszeitraum in eine andere Verwendungsgruppe überstellt werde?

Um Verluste zu verhindern, wird für die Berechnung des Besoldungsdienstalters und der Wahrungszulage fingiert, dass die Überstellung (Ernennung) bereits im Überleistungsmonat Februar 2015 wirksam geworden wäre.


Welche Auswirkungen hat das neue Besoldungssystem auf meine Verwendungszulage?

Während der Überleitungsphase wird die Verwendungszulage samt Wahrungszulage so berechnet, dass finanzielle Einbußen vermieden werden. Ab Erreichen der Zielstufe gilt eine adaptierte Berechnungsformel, die Verluste im Vergleich zur bisherigen Berechnungsmethode ausschließt.


Welche Auswirkungen hat die Überleitung auf die Höhe der Dienstzulagen?

Durch eine Neuregelung der Zulagenstufen – abhängig vom Besoldungsdienstalter – konnte sichergestellt werden, dass die Dienstzulagen so wie bisher vom zeitlichen Anspruch und der Höhe nach unverändert bleiben.


Wann wird im Bereich der Österreichischen Post AG die praktische Überleitung erfolgen?

Die Änderung der EDV-Berechnungssysteme macht eine Umstellung erforderlich, die derzeit erfolgt. Nach Angaben des Personalamts soll die praktische Umsetzung mit Oktober 2015 erfolgen.

 

 

Juli 2015
Gemeinsam erfolgreich!
Unsere Halbjahresbilanz im Überblick

Gehaltsverhandlungen 2015

Dienstrecht

Filialnetz

Distribution/PLÖ

Sonstiges

Darüber hinaus haben wir gemeinsam die Lohnsteuersenkung ab 1. Jänner 2016 durchgesetzt.

Miteinander mehr möglich machen!

Schönen Urlaub wünscht das FSG Team

 

Juni 2015
Gehaltsverhandlungen 2015
erfolgreich abgeschlossen!

Plus 1,9 Prozent trotz niedriger Inflation und geringem Wirtschaftswachstum

In der am 8. Juni 2015 stattgefundenen dritten Verhandlungsrunde konnten wir eine Gehaltserhöhung ab 1. Juli 2015 für alle PostmitarbeiterInnen (inklusive SondervertragsmitarbeiterInnen und MitarbeiterInnen der Tochterfirmen) ausverhandeln. Erfolgreich ist der Abschluss vor allem im Hinblick auf die derzeit niedrige Inflationsrate und das geringe Wirtschaftswachstum.

Die Verhandlungspartner kommen zusätzlich überein, mit 1. Jänner 2016 eine Betriebsvereinbarung zur Unterstützung von KollV-Neu MitarbeiterInnen mit Kindern abzuschließen.

 

Juni 2015
Unwetterschäden Soforthilfe durch post.sozial!

Infolge der aktuellen schweren Unwetter sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Post Ag von Hochwasserschäden persönlich betroffen. Über meinen Antrag bei post.sozial wurde ein Soforthilfefonds eingerichtet um betroffenen MitarbeiterInnen rasch und unbürokratisch helfen zu können. Wenn Sie persönlich betroffen sind, melden Sie sich im Zentralausschuss unter der Tel.Nr. 057767 20047 oder direkt bei post.sozial unter der Nummer 0810 9 7777 9. Mit einem formlosen Ansuchen und einer Gemeindebestätigung als Betroffene/Betroffener erhalten Sie bis zu 1000 Euro Soforthilfe auf Ihr Konto überwiesen.

Bei Schadensfällen über 1000 Euro ist der offizielle Antrag von post.sozial zu verwenden.
Dabei sind zusätzliche Unterlagen vorzulegen.:

 

26. September 2014
Vorrückungsstichtag - Klagen laufen!

Die Aussendungen der letzten Tage von der FCG betreffend Neufestsetzung des Vorrückungsstichtages haben viele Kolleginnen und Kollegen verunsichtert.

Dazu sei folgendes festgestellt:
1. Die Neuermittlung des Vorrückungsstichtages für die Beamten wurde bereits für alle vor knapp 3 Jahren durchgeführt. Seither hat sich die Gesetzteslage für uns nicht verbessert und es wird diese vom Europäischen Gerichtshof überprüft.
Das Ergebnis müssen wir nun abwarten!

2. Für die Angestellten nach der alten Dienstordnung wurde einstimmig von beiden Fraktionen beschlossen, dass jeder Personalausschuss für seinen Bereich eine Klage einbringt.
Das habe ich für den Bereich Salzburg vor 2 Monaten gemacht und wir haben eine gute Chance, diese Verfahren zu gewinnen!

Das heißt also, es ist diesbezüglich alles getan was getan werden kann! Die FCG versucht die Verantwortung für eine gesetzliche Bestimmung an unseren Vorsitzenden Helmut Köstinger abzuwälzen und leidet offenbar an Gedächtnisschwund, da sie die erforderlichen Maßnahmen mitbeschlossen haben.
Ich finde es schändlich, dass die FCG aus wahltaktischen Gründen durch persönliche Verleumdungen unsere Funktionäre in den Dreck zieht und die Kollegenschaft für dumm verkauft!
Ihr habt die Chance diesem unwürdigen Treiben bei der Personalvertretungswahl vom 7. bis 9. Oktober 2014 ein Ende zu bereiten und Euch für die ehrliche Belegschaftsvertretung zu entscheiden.

Deshalb ersuche ich Dich um Deine Stimme für die FSG für die LISTE 1.

Mit besten Grüßen

Franz Wallmann

 

26. September 2014
Klage Zeiterfassung Etappensieg für mehr Miteinander

Bei der am Freitag, dem 19. September 2014 stattgefundenen Verhandlung hat das Gericht festgelegt, dass die Post AG es zu unterlassen hat, das Zeiterfassungssystem ASES (ATOSS Staff Efficiency System) zu verwenden um personenbezogene Daten oder Daten, die Rückschlüsse auf die Auslastung der Arbeitsplätze in den Filialen (Kapazitätsauslastung) geben, ohne Abschluss einer Betriebsvereinbarung flächendeckend einzusetzen.

Die ausschließliche Verwendung des Time Client (Kommen/Gehen/Pause/Dienstgang) ohne automatische Verknüpfung mit dem SAP zu Testzwecken ist hingegen statthaft. Ob, wie ursprünglich geplant, eine Ausrollung auf weitere Knoten erfolgen wird, soll in den kommenden Tagen geklärt werden. Jedenfalls ist für den 2. Oktober 2014 die nächste Verhandlung bei Gericht anberaumt.

Eines aber zeigt sich deutlich: Gegen die Interessen der Beschäftigten zu agieren führt in die Sackgasse. Es kann nur gemeinsam gehen, die Herausforderungen zu meistern. Mit eurer Unterstützung wird es uns gelingen, eine Betriebsvereinbarung mit der Post AG zu schließen, die es ermöglicht eure berechtigten Interessen in Bezug auf die Dauer und die Lage der Arbeitszeit durch Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen bestmöglich in Einklang zu bringen.

Dafür stehen wir!

 

26. September 2014
Zeitanrechnung für Knotenleiter/Innen durchgesetzt

Wir konnten mit dem GF Filialen Vertrieb nachstehende Vereinbarung treffen:
Für die Aufgaben "Knotenleitung" wird ergänzend zum bereits bestehenden Zeitaufwand für die eigene Filiale ein Zuschlag für die Leitungs- und Führungsagenden kurz LFA (ehemals Amtsverwaltungsdienst) anerkannt.

Somit werden je nach Größe des Knotens zwischen 6,0 und 15,4 Wstd. je Knotenfilialen anerkannt. Im Schnitt sind das 8,9 Stunden je Filiale.

Diese Vereinbarung gilt für alle Systemisierungen bis 31.03.2015

Für im Pilotbetrieb Bestzeit ausgerollte Knoten, die zum Zeitpunkt der Ausrollung noch nicht nach den vereinbarten Parametern systemisiert sind, ist vereinbart, dass erbrachte Mehrleistungen bis zum vereinbarten Ausmaß durch die Verkaufsleitung zur Sofortauszahlung genehmigt werden.

Die quartalsweise Auszahlung der Prämie von 500 € an die KnotenleiterInnen bleibt bis zum Ende des Pilotversuches aufrecht. Darüber hinaus fordern wir eine den zusätzlichen Aufgabenstellungen und der besonderen Verantwortung als Knotenleitung entsprechenden Einstufung in PT 2/3.

Diese Verhandlungen sind noch im Laufen und sollen bis zum 2. Quartal 2015 abgeschlossen sein.

 

18. September 2014
Klage Zeiterfassung - erste Reaktionen

Zu der von uns Anfang September bei Gericht eingebrachten Unterlassungsklage hat die Post AG eine erste Stellungnahme abgegeben.

In dieser teilt sie ausdrücklich mit, dass ASES am 01.09.2014 nicht in Betrieb gegangen ist. Die Funktionen des am 01.09.2014 in Betrieb gesetzten Systems (Produktionssystem) beschränken sich laut Post AG auf Kommen- und Gehenbuchungen, Pausebuchungen und Dienstgangbuchungen.

Weiters teilt die Post in ihrer Stellungnahme mit, dass die elektronische Verarbeitung dieser Daten nicht über jene Verpflichtungen hinausgeht, die sich aus Gesetz, Normen der Kollektiven Rechtsgestaltung oder Arbeitsvertrag ergeben.

Postzitat: "Entscheidend ist aber, dass das bei der beklagten Partei am 01.09.2014 in Betrieb gesetzte (Produktions-)system die Vernetzung überhaupt nicht herstellen kann!"

Derzeit ist von einer Übergangsphase die Rede (01.09.2014 bis 01.02.2015), in der noch kein Echtbetrieb des geplanten und in den von der klagenden Partei vorgelegten Urkunden im zukünftigen Endausbau beschriebenen Systems erfolgt!

Nun ist das Gericht am Zug, am 19.09.2014 eine Entscheidung zu treffen. Wir werden euch mit einem ZA-Aktuell umgehend informieren. Gleichzeitig ersuche ich, uns im Falle besonderer Vorkommnisse zu kontaktieren.

 

16. September 2014
Will die FCG tatsächlich die PT8A-Zulage gefährden?

Die FCG behauptet, dass die Betriebsvereinbarung zur Ist-Zeit im Briefzustelldienst rechtswidrig sei und fordert die Abschaffung dieser. Damit würde aber auch die PT8A-Zulage wegfallen und einen Einkommensverlust von mehr als 3000 Euro jährlich bedeuten.

Knapp drei Wochen vor der Personalvertretungswahl stellt die FCG trotz umfangreicher rechtlicher Prüfungen im Zuge der monatelangen Verhandlungen die Behauptung auf, dass die im Zentralausschuss beschlossene Ist-Zeit Betriebsvereinbarung im Zustelldienst rechtswidrig sei. Die FCG verlangt die Aufhebung der Betriebsvereinbarung, die für alle ZustellerInnen durch PT8A jährlich über 3000 Euro sichert und rund 8% mehr Pension bringt!

Auf Grund der Tatsache, dass anlässlich des Abschlusses der Betriebsvereinbarung im Jahr 2012 mehrere Rechtsexperten und auch FCG-Juristen gleichzeitig hinzugezogen wurden, liegt der Verdacht nahe, dass die FCG die MitarbeiterInnen des Zustelldienstes kurzfristig bei ihrer Wahlentscheidung beeinflussen will.

Auf der Homepage der FCG wird das Gutachten auszugsweise zitiert. Dabei geht der Gutachter von einer in Kap.Neu angerechneten Pause von insgesamt 30 Minuten aus. Diese Annahme ist jedoch falsch. Bis zur Abschaffung von Kap.Neu wurde die Pause im Systemisierungsprogramm mit 15 Minuten berechnet. Mit der Kündigung von Kap.Neu durch das Unternehmen ist somit auch die Grundlage für die Pausenanrechnung weggefallen. Eine gesetzliche Grundlage für eine bezahlte Pause gibt es jedoch nicht.

Wir dürfen daran erinnern, dass die Ist-Zeit keine Idee der FSG war und nur auf Grund einer anonymen Anzeige bei der Gebietskrankenkasse eingeführt werden musste. Die Post AG wurde gesetzlich verpflichtet künftig Arbeitsaufzeichnungen zu führen. Dass es zu einer derartigen Anzeige einen gleichlautenden Beschluss im noch FCG-geführten VPA 8010 Granz gegeben hat, ist wahrscheinlich kein Zufall. Die Verhandlungen zur Ist-Zeit haben in der Folge insgesamt 13 Monate gedauert. Mit der Hereinnahme der Infopost-Zustellung in die Dienstzeit war der Wegfall der Infopost-Abgeltung vorprogrammiert. Unser Ziel war es, diese Einkommensverluste auszugleichen. Mit der PT8A-Zulage ist uns das gelungen. PT8A beträgt 227,90 Euro monatlich, pensionswirksam und wird auch im Krankenstand bzw. Urlaub weiterbezahlt. Die FCG kann wohl nicht ernsthaft wollen, dass die Zulage abgeschafft wird oder die bisher erworbenen PT8A Zulagen von ca. 6000 Euro pro ZustellerIn zurückgezahlt werden müssen.

Auch der von der FCG kritisierte Korridor zeigt sehr deutlich, dass die FCG offenbar unter Gedächtnisverlust leidet. Manfred Wiedner war es, der dem Management einen Korridorrahmen von 200 Stunden zugesagt hat.

Wenn die FCG heute behauptet, sie würde die Ist-Zeit abschaffen, dann ist das nicht mehr als ein unhaltbares Wahlversprechen. Nachdem die Post AG die Arbeitsaufzeichnungen zu führen hat, ist das nämlich nicht möglich. Außerdem kann diese Forderung der FCG sehr teuer für unsere ZustellerInnen werden.

 

September 2014
Klarstellung zum Thema "Vordienstzeiten"

Auch mit Falschmeldungen kann man die WählerInnen nicht täuschen.

Klarstellung

Die Klage und die Zurückziehung der Klage betrifft ausschließlich Angestellte und wurde im Zuge der Verhandlungen mit Personalchef Nigl zu diesem Thema nach einem einstimmigen Zentralausschussbeschluss-Beschluss (alse mit der Zustimmung der FCG) zurückgezogen. Da die Verhandlungen nicht zum gewünschten Ziel geführt haben, wurde im Zentralausschuss wieder einstimmig beschlossen, dass das "Klagsmandat" an die Personalausschüsse weitergegeben wird. Alle Personalausschüsse haben inzwischen geklagt und es dürften in Kürze die ersten Urteile zu erwarten sein. Wir werden diese Klage sicher gewinnen, weil es ähnliche Urteile (AMS) bereits gibt.

Bei den Beamten "ruhen" derzeit alle Verfahren, weil der Gesetzgeben diesbezüglich eine Anfrage (sogenanne Vorabentscheidung) an den Europäischen Gerichtshof gestellt hat. Laut uns vorliegenden Informationen aus dem Bundeskanzleramt wird es im Herbst ein Parteigehör geben und keine Entscheidung vor ein bis zwei Jahren. Alle Anträge ruhen daher und wir werden alle BeamtInnen von einer eventuellen Entscheidung sofort informieren.

Die Salzburger Thematik hat mit den Vordienstzeiten aus dem EU-Raum zu tun und ist laut Experten nicht generell anwendbar. Für die Post daher derzeit nicht von Bedeutung und im Einzelfall zu prüfen, falls einer bei einer anderen Postgesellschaft im EU-Raum gearbeitet hätte. In Salzburg ist es um ostdeutsche Ärzte gegangen.

Zusammenfassend: Für die Angestellten läuft österreichweit eine Klage durch die Personalausschüsse mittels einstimmigem ZA-Beschluss. Für die Beamten heißt es warten auf die EU-GH Entscheidung und Salzburg ist eine reine Landessache, die mit den Beschäftigten der Post im Grunde nichts zu tun hat.

 

10. September 2014
Helmut Köstinger übergibt tausende Unterschriften an ÖGB

Die FSG Unterschriftenaktion "Lohnsteuer runter" innerhalb der Post AG ist ein voller Erfolg. Dafür sagen wir als FSG recht herzlich DANKE! Helmut Köstinger hat diese Woche die bisher eingelangten tausenden Unterschriften bereits dem ÖGB zur weiteren Verwendung im Rahmen der österreichweiten ÖGB-Kampagne übergeben. Für alle die uns im Kampf um eine Lohnsteuersenkung noch unterstützen wollen: Bis Ende des Jahres können Sie bei unseren FSG-MitarbeiterInnen vor Ort unterschreiben.

 

09. September 2014
Früherer Dienstbeginn muss möglich sein!

Dieses E-Mail erging am Dienstag, dem 09.09.2014 an Vorstandsdirektor DI Hitziger

Sehr geehrter Herr Vorstandsdirketor!

Die Erfahrungen der letzeten Jahre haben sehr deutlich gezeigt, dass in vielen Brief-Zustellbasen der Dienstbeginn derzeit zu spät angesetzt ist.

Die zahlreichen Kundenbeschwerden der letzten Monate über zu späte Zustellzeiten bestätigen dies leider allzu deutlich. Da das Sendungsvolumen bekanntlich jährlich mit Schulbeginn deutlich zunimmt, sollte darauf reagiert werden, indem der Dienstgebinn in den Zustellbasen mit zeitgerechter Postzuführung vorverlegt wird.

Die Vorverlegung des Dienstbeginns würde unseren Kunden und auch im Vorweihnachtsverkehr eine zeitgerechte Zustellung sichern und damit zufriedene Kunden als auch zufriedene MitarbeiterInnen schaffen.

Ich stelle daher neuerlich das Eruschen an Sie, meiner Forderung nach Vorverlegung der Dienstzeiten zuzustimmen und die erforderlichen Anordnungen zu treffen.

In Erwartung einer positiven Antwort verbleibe ich
mit besten Grüßen

Helmut Köstinger

 

September 2014
Information zum Pendlerpauschale - Neu

Das Bundesministerium für Finanzen hat eine neue Regelung zum Pendlerpauschale erlassen. Damit verbunden sind Änderungen, die für alle BezieherInnen des Pendlerpauschales von besonderer Wichtigkeit sind.

Ansprüche auf Pendlerpauschale die mit dem bis Juli 2013 gültigen Formular (L34) eingereicht wurden, gelten ab 30. September 2014 nicht mehr. Um das Pendlerpauschale und den Pendlereuro ab 1. Oktober 2014 erhalten zu können, muss daher ein neues L34 Formular bis 30. September 2014 beim Dienstgeben Post AG vorgelegt werden.

Wurde das Pendlerpauschale vor dem 25. Juni 2014 beantragt, dann gilt das zu diesem Zeitpunkt gültige L34 Formular bis spätestens 31. Dezember 2014. Um ab 1. Jänner 2015 Pendlerpauschale und den Pendlereuro zu erhalten, muss auch in diesem Fall ein neues L34 Formular vorgelegt werden.

In den nächsten Tagen erhalten alle MitarbeiterInnen ein Schreiben seitens der Post AG, dem detailliertere Informationen zu entnehmen sind. Unsere PersonalvertreterInnen vor Ort unterstützen Sie gerne bei der Antragsstellung.

 

September 2014
Paketverstärker für Brief-Zustellbasen gefordert

Dieses Email erging am Donnerstag, dem 02.09.2014 an Vorstandsdirektor DI Hitziger

Sehr geehrter Herr Vorstandsdirektor!

Bekanntlich nehmen jedes Jahr mit Schulbeginn sowohl die zuzustellenden Brief- und Werbesendungen, als auch die Paketmengen deutlich zu.

Diese enorme Belastung im Herbst jeden Jahres stellt für unsere Kolleginnen und Kollegen in der Briefzustellung / Verbundzustellung in vielen Bereichen bereits eine unzumutbare Belastung dar und ist auch oftmals mit den vorhandenen Dienstfahrzeugen nicht mehr zu schaffen.

Für eine gute Bewältigung des "Vorweihnachtsverkehrs" sind daher ab sofort geeignete Maßnahmen zu treffen.

Um einer unzumutbaren Belastung unserer ZustellerInnen sinnvoll entgegenzuwirken, fordere ich die Einrichtung von zusätzlichen Paketzustellern ("Paketverstärkern") von 1. Oktober bis 31. Dezember in all jenen Brief-Zustellbasen, in denen größere Paketmengen zugestellt werden.

Sollte meiner Forderung nicht nachgekommen werden, sehe ich in vielen Bereichen der Verbundzustellung die zeitgerechte Zustellung der Pakete gefährdet.

In Erwartung einer positiven Antwort verbleibe ich

mit besten Grüßen
Helmut Köstinger

 

September 2014
GPF: Erwartungen an neuen Finanzminister

Pressemeldung der Postgewerkschaft - Staatsinteressen vor Wirtschaftsinteressen - Keine weiteren Privatisierungen

Wien - Vom neuen Finanzminister erwartet die Kommunikationsgewerkschaft prozessorientiertes Arbeiten für die Staatsinteressen. "Wir erwarten uns vor allem, dass der neue Finanzminister keine weitere Verscherbelung wertvoller österreichischer Infrastrukturunternehmen zur Sanierung maroder Banken zulässt", sagte Helmut Köstinger, Vorsitzender der Kommunikationsgewerkschaft GPF. "Weiteren Privatisierungsschritten bei Post und A1 Telekom Austria würden wir vehement entgegentreten."

Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) setzt auf eine gute und faire sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit, um die wichtigen Herausforderungen anzugehen. "Ich sehe den Wechsel positiv und hoffe, dass der neue Finanzminister und damit Verantwortliche für die ÖIAG uns weitere ÖIAG-Debakel wie zuletzt die leichtfertige Abgabe der Mehrheit an der A1 Telekom Austria ersparen wird. Wichtig wäre im Interesse Österreichs, dem Infrastruktur-Ausverkauf in der ÖVP entschieden entgegen zu treten", sagte A1 Telekom Austria-Betriebsratsvorsitzender Walter Hotz. Vor allem die Umsetzung des versprochenen und so nötigen Internet-Breitband-Ausbaus für die Bevölkerung und den Wirtschaftsstandort Österreichs müsse so schnell wie möglich in Angriff genommen werden.

Köstinger erwartet vom neuen Finanzminister außerdem, die ÖVP-Meinung "Keine neuen Steuern" zu überdenken und die Lohnsteuerreform sowie die Millionärssteuer zügig anzugehen. "Der neue Finanzminister Schelling muss jetzt zeigen, was ihm wichtiger ist: Die Fortführung weitgehender Steuerbegünstigungen für Millionäre oder ein saniertes Staatsbudget mit volkswirtschaftlich dringend nötiger Kaufkraftstärkung für die arbeitende Bevölkerung", sagte GPF-Vorsitzender Helmut Köstinger abschließend.

 

September 2014
Fortschritte bei der Altersteilzeit für Beamte erreicht

Die Verhandlungen zum Thema "Altersteilzeit für Beamte" dauern nun schon einige Zeit. Jetzt wurde ein erster konkreter Fortschritt erreicht. Das Postmanagement und die Personalvertretung konnten sich auf einen gemeinsamen Vorschlag zur Änderung des Beamten-Dienstrechtsgesetzes einigen. Jetzt gilt es sowohl bei der Regierung als auch bei den politischen Parteien Überzeugungsarbeit zu leisten, damit die Änderungen auch beschlossen werden können.

Zur Behandlung des Themas war eine Arbeitsgruppe innerhalb des Zentralausschusses eingerichtet. Im Zuge der Verhandlungen konnten sich die Personalvertretung und das Postmanagement auf folgenden Eckpfeiler festlegen:

1. Altersteilzeit kann nur vom Beamten frühestens mit dem 57. Lebensjahr auf maximal fünf Jahre beantragt werden
2. Altersteilzeit beträgt maximal die Hälfte der Wochenpflichtleistung vor der Altersteilzeit. Der Anspruch auf Jubiläumszuwendung auf Basis des ungekürzten Monatsbezuges bleibt bestehen.
3. Das Altersteilzeitgeld beträgt 75 Prozent des letzten Monatsbezuges vor der Altersteilzeit. Der Anspruche auf Jubiläumszuwendung auf Basis des ungekürzten Monatsbezuges bleibt bestehen.
4. Gehaltserhöhungen, allfällige Gehaltsvorrückungen werden im Altersteilzeitgeld voll berücksichtigt.
5. Für die Pensionsbemessung kommt allerdings der ungekürzte Monatsbezug zur Anwendung
6. Zur Anwendung kommt nur die "geblockte Variante", d.h. wenn der Beamte mit 57 Jahren die Altersteilzeit in Anspruch nimmt, endet seine Aktivphase mit 59 Jahren und 6 Monaten. Danach befindet er sich in der Freizeitphase, die mit der Pensionierung mit 62 Jahren endet.

 

August 2014

Wir konnten vier nicht nachvollziehbare Bedarfskündigungen in den

ZB 5030, ZB 5202 und ZB 5412

verhindern.

Wir bedanken uns bei den vier Kolleginnen für ihr Vertrauen in uns!

 

August 2014
Zentralausschuss beantragt "Einstweilige Verfügung" bei Gericht

Nachdem die Österreichische Post AG per 1. September 2014 allen MitarbeiterInnen in den eigenbetriebenen Filialen die Anwendung des EDV-unterstützten Zeiterfassungssystems ATOSS - ASES (sg. "Bestzeit") vorschreibt, obwohl die Inbetriebnahme eines derartigen Systems die Zustimmung der ArbeitnehmerInnen-Vertretung erfordert und wir diese nicht erteilt haben, wird der Zentralausschuss nun bei Gericht eine "Einstweilige Verfügung" beantragen. Nähere Infos dazu folgen.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

Nachdem es leider über Monate hinweg nicht möglich war eine Betriebsvereinbarung zu unterzeichnen, haben wir alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, die Erfassung der Arbeitszeit so zu gestalten, dass keine Betriebsvereinbarung notwendig ist.

Ihre Androhung den Rechtsweg zu bestreiten halten wir für vollkommen überzogen.

Mit freundlichen Grüßen

DI Walter Hitziger

 

August 2014
Elektronische Zeiterfassung in eigenbetriebenen Filialen

Dieses Email erging am Donnerstag, dem 28.08.2014 an Vorstandsdirektor DI Hitziger

Sehr geehrter Herr Vorstandsdirektor!

Nach den uns vorliegenden Informationen will die Österreichische Post AG mit 1. September 2014 in den eigenbetriebenen Filialen allen MitarbeiterInnen die Anwendung des EDV-unterstützten Zeiterfassungssystems ATOSS - ASES (sg. "Bestzeit") vorschreiben.

Die Inbetriebnahme eines derartigen Systems erfordert nach den Bestimmungen des Arbeitsverfassungsgesetzes (§ 96a) die Zustimmung der ArbeitnehmerInnen-Vertretung.

Da wir Ihnen für die Einführung eines derartigen Systems die Zustimmung verweigert haben fordern wir Sie auf, von der vorgesehenen verpflichtenden Maßnahme sofort Abstand zu nehmen.

Sollten Sie unserer Aufforderung nicht nachkommen, werden wir den Rechtsweg beschreiten. Vorbereitend wurde unser Anwalt mit dieser Causa bereits beauftragt.

 

Juli 2014
Dienstplangestaltung und Knotenorganisation

Anlässlich der stattgefundenen Verhandlungsrunden wurden die Themenschwerpunkte "Dienstplangestaltung im Filialnetz" und "Knotenorganisation" behandelt.

Dienstplangestaltung
Das Filialnetzmanagement besteht weiterhin auf die Flexibilisierung der Dienstzeiten im Filialnetz und deren Anpassung an die Kundenfrequenzen. Im Zuge der Verhandlung wurde uns ein Entwurf einer Betriebsvereinbarung vorgelegt, mit dem die Post beabsichtigt, zunächst die Dienstzeiten der MitarbeiterInnen nach dem neuen Kollektivvertrag dahingehend zu regeln. In einem nächsten Schritt sollen die Regelungen auf die BeamtInnen und Angestellten im Filialnetz ausgeweitet werden. Der Entwurf sieht Regelungen vor allem für

vor. Als Zentralausschuss haben wir eine Flexibilisierung der Dienstzeiten auf Kosten der MitarbeiterInnen neuerlich abgelehnt. Auch dem vorgelegten Betriebsvereinbarungsentwurf wurde keine Zustimmung erteilt. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 28. August 2014 stattfinden.

Knotenorganisation
Die Neueinteilung sieht künftig 103 Knoten vor (45 Region Ost, 32 Region Mitte, 26 Region West). Als Zentralausschuss haben wir neben einer adäquaten Einstufung auch eine Mindestanrechnung für die KnotenleiterInnen verlangt. Die Anrechnung soll sich nach der Anzahl der zugeteilten Postfilialen und der Anzahl der zugeteilten MitarbeiterInnen richten. Ein diesbezüglicher Vorschlag soll uns in den nächsten Tagen unterbreitet werden. Für SpringerInnen mit weiten Anreisen zum Knoten fordern wir Sonderregelungen. Auch hier hat uns das Unternehmen einen Vorschlag zugesagt.

Die Verhandlungen rund um die Knotenorganisation werden am 26. August 2014 fortgesetzt!

Juli 2014
Nach Briefen im Müll: Post-Gewerkschaftler warnt

Die Vorfälle seien Folge von Personalnot Helmut Köstinger im Kurier-Interview vom 16.07.2014

Ein Wiener Ferialpraktikant entsorgt 1038 Briefe im Müll. In Gumpoldskirchen verbrennt ein Postler 700 Briefe. Immer öfter sind Post-Bedienstete mit ihrer Arbeit überfordert und greifen zu drastischen Maßnahmen.

Die Postgewerkschaft schlägt nun Alarm: "Hier krankt es am System. Ein 19-Jähriger wirft nicht aus Jux und Tollerei Briefe weg, sondern, weil er verzweifelt war", sagt Helmut Köstinger, oberster Postgewerkschafter zum KURIER. Man habe in den letzten Jahren beim Personal immer nur eingespart, jetzt würden sich die Konsequenzen zeigen. Denn gleichzeitig wurden die Rayons immer größer, die Briefträger müssen immer mehr Briefe austragen. "Jeden Tag schleppen die Postler mehrere Hundert Kilo an Briefen und Paketen. Und das bei jedem Wetter", sagt Köstinger.

Im Sommer müssen Ferialpraktikanten angelernt werden, um die Urlaubszeiten zu kompensieren. "Anders wäre es gar nicht mehr möglich", sagt Köstinger. Die Einschulung der Neuen sollte eine Woche dauern, wird aber vielfach nicht eingehalten, da sie bereits für die Zustellung gebraucht werden. Im Winter gibt es gar keine Praktikanten. Fallen dann aufgrund von Krankheit Postler aus, müssen Kollegen zwei Rayons übernehmen. "Es gibt keinen Personalpool, der Ausfälle in Grippezeiten ausgleicht", kristisiert Köstinger.

Miteinander mehr möglich machen!

Juli 2014
NEIN zu Auflösungen von Dienstverhältnissen in der Briefzustellung

Dieses Email ging am Donnerstag, den 10.07.2014 an Generaldirketor Pölzl

Sehr geehrter Herr Generaldirketor Dr. Pölzl!

Uns liegen konkrete Unterlagen aus Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und dem Burgenland vor, die den Verdacht nahelegen, dass die Österreichische Post AG im Rahmen einer österreichweiten Aktion aufrechte Dienstverhältnisse von MitarbeiterInnen nach dem neuen Kollektivvertrag (gem. Sideletter) gezielt beenden möchte. Dazu unterbreitet man den Beschäftigten unter dem Vorwand ihre "Gesamtperformance" wäre schlecht eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses zu den Bedingungen der Solzialplanbetriebsvereinbarung 2011-2014.

Die betroffenen MitarbeiterInnen, werden ohne irgendwelche Informationen im Vorfeld zu erhalten in die Regionalleitung "zitiert" und mit dem Vorwurf ihrer angeblich schlechten Performance konfrontiert. Den MitarbeiterInnen wird unmissverständlich nahegelegt, dass vorgelegte Sozialplanangbot bis 20. Juli 2014 anzunehmen, anderenfalls würde ihr Dienstverhältnis seitens des Arbeitgebers aufgelöst.

Nachdem wir den uns vorliegenden Fällen in der Zwischenzeit nachgegangen sind, müssen wir feststellen, dass die seitens der Österreichischen Post gegenüber den MitarbeiterInnen erhobenen Vorwürfe keinesfalls den Tatsachen entsprechen und haltlos sind. In den meisten Fällen handelt es sich sogar um "Topperformer", wenn man Parameter wie Krankenstandstage, Korridorstunden odgl. als Beurteilungskriterien heranzieht. Sich jener Beschäftigten zu entledigen, die bereits seit vielen Jahren gute Arbeit für die Österreichische Post AG leisten halten wir darüber hinaus für kontraproduktiv und geschäftsschädigend. Erschwerend ist anzumerken, dass wir uns mitten in der Urlaubssaison befinden und die betroffenen MitarbeiterInnen einen aktiven Beitrag zur Urlaubsabdeckung leisten.

Nicht nur, dass diese Art der Personalführung in keiner Weise wertschätzend ist und damit dem Leitbild der Österreichischen Post AG klar widerspricht, dürfte es sich bei dieser fragwürdigen Personalmaßnahme sogar um eine gezielte Aktion gegen eine gesamte Beschäftigungsgruppe im Bereich der Distribution handeln. Es liegt daher die Vermutung nahe, dass die Österreichische Post AG mit dieser Personalmaßnahme versucht Rückstellungen aufzulösen, die für diese Beschäftigungsgruppe seinerzeit gebildet wurde. Der Verdacht allfälliger Motivkündigungen liegt daher auf der Hand.

Der Zentralausschuss der Österreichischen Post AG verwehrt und distanziert sich von derartigen mitarbeiterfeindlichen Maßnahmen und Vorgangsweisen.

Als derzeit zuständiger Vorsitzender des Zentralausschusses und als Aufsichtsrat der Österreichischen Post AG fordere ich Sie daher auf, ihre Aktivitäten gegenüber den betroffenen MitarbeiterInnen unverzüglich einzustellen, anderenfalls wir uns im Bedarfsfall gezwungen sehen unter Einbindung der Öffentlichkeit den Rechtsweg zu bestreiten.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Palensky
Stellvertretender Vorsitzender des Zentralausschusses

 

Juli 2014
Gehaltstabellen 2014

Nachdem der Gehaltsabschluss 2014 nunmehr auch im Aufsichtsrat abgesegnet wurde, stellen wir die Gehaltstabellen als Download zur Verfügung.

Gehaltstabellen 2014 <hier downloaden>

 

Juli 2014
Heimfahrtgenehmigung erweitert

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass die Heimfahrtgenehmigung nun auch für Moped-LenkerInnen möglich ist und dadurch die betroffenen MitarbeiterInnen einen kleinen Vorteil erlangen.

In der Dienstanweisung "Heimfahrtgenehmigung Neu" wurde die Benützung von posteigenen Dienstfahrzeugen für die Heimfahrt künftig auch um einspurige KFZ erweitert.

Gültig ist diese neue Dienstanweisung ab 01. Juli 2014.

Miteinander mehr möglich machen!

 

Juni 2014
Gehaltsverhandlungen 2014 erfolgreich abgeschlossen!
2,2 bis 3,24 Prozent

In der am 18. Juni 2014 stattgefunden vierten Verhandlungsrunde konnten wir mit folgenden Ergebnissen abschließen:

Dieses gute Verhandlungsergebnis konnte nicht zuletzt auf Grund unseres gewerkschaftlichen Streikbeschlusses durchgesetzt werden.

Damit ist es uns gelungen, für alle Kolleginnen und Kollegen einen deutlichen Lohnzuwachs über der Inflationsrate zu erreichen.

 

24. Mai 2014
Mitgliederehrung

Heuer fanden die Ehrungen unser langjährigen Mitglieder der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten im Rahmen einer Feier im Best Western Parkhotel Brunauer in Salzburg statt. Am Samstag, dem 24. Mai, durfte die Landesgruppe Salzburg gemeinsam mit der Fachgruppe Postbus 165 Kolleginnen und Kollegen im Aktiv- und Ruhestand die Auszeichnung zur 25-, 40-, 50-, 60-, und 65jährigen Ehrung verleihen, 40 Kolleginnen und Kollegen nahmen die Auszeichnung an diesem Tag persönlich entgegen.

Landesgruppenvorsitzender Franz Wallmann durfte Helmut Köstinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten, begrüßen, der extra für diesen Anlass von Wien angereist kam. Nach kurzen Begrüßungsreden überreichten die Funktionäre der Landesgruppe Salzburg gemeinsam mit dem Vorsitzenden Helmut Köstinger die Urkunden und Ehrengeschenke, welche Gewerkschaftssekretärin Gabriele Reichkendler gewissenhaft vorbereitet hatte.

Die Funktionäre bedankten sich bei allen Anwesenden für ihre Treue und appellierten an die Geehrten, durch weitere Treue die Gewerkschaft zu stärken. Nur eine Gewerkschaft, die das Vertrauen ihrer Mitglieder hinter sich hat, wird sich den schwierigen Aufgaben und Herausforderungen in der Zukunft mit vollem Einsatz widmen können.

Nach der Mitgliederehrung konnten die Geehrten bei einem ausgezeichneten Büffet mit anschließendem gemütlichen Beisammensein den Nachmittag ausklingen lassen.

Wir möchten an dieser Stelle allen Mitgliedern, die nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen konnten, unseren Dank für die langjährige Mitgliedschaft aussprechen. Sie haben die Ehrungsunterlagen bereits per Post erhalten.

Ihre Auszeichnung persönlich entgegennehmen konnten

für 25-jährige Mitgliedschaft:
Pötzelsberger Alois, Promock Albert, Steiner Ludwig, Unterdorfer Hans

für 40-jährige Mitgliedschaft:
Burghart Helmut, Bürgler Jakob, Hausjell Alois, Innerkofler Bruno, Kittl Anni, Niedrist Walter, Passrugger Manfred, Plötzl Ilse, Sampl Karl, Stabauer Matthias, Steger Siegfried

für 50-jährige Mitgliedschaft:
Doppler Adolf, Ebner Theresia, Haller Adolf, Huber Johann, Krallinger Josef, Krause Ingrid, Kronberger Alois, Lagger Katharina, Rathgeb Johann, Raxendorfer Heinrich, Rethleitner Matthias, Salzlechner Matthäus, Schoosleitner Franz, Stauffer Cäcilia, Trigler Matthäus

für 60-jährige Mitgliedschaft:
Helfer Peter, Hirschbichler Anton, Kaiser Johannes, Mitterlindner Julian, Niederhuber Franz, Reiter Rupert, Schupfer Karl

für 65-jährige Mitgliedschaft:
Hock Heinz, Konrad Walter, Schulz Rudolf

 

 

23. Juni 2014
Klares Nein der FSG zu Disziplinarverfahren

In der heute stattgefundenen Zentralausschuss-Sitzung wurde seitens der FSG keine Freigabe zur disziplinären Verfolgung des FCG-Vorsitzenden erteilt.

Die Post AG möchte gegen Manfred Wiedner aus welchen Gründen auch immer ein Disziplinarverfahren führen. Dazu musste die Post an den Zentralausschuss herantreten und um Freigabe zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens ersuchen. In der heutigen 45. Zentralausschuss-Sitzung wurde dieser Antrag des Unternehmens nunmehr behandelt und einstimmig abgelehnt. Auch wenn die FCG in der Vergangenheit immer auf uns losgegangen ist, für uns war aber auch klar, dass wir als ArbeitnehmerInnen-Vertreter niemals einem Disziplinarverfahren zustimmen werden.

Unser Credo lautet "Miteinerander mehr möglich machen" und keinesfalls "wie kann ich einen politischen Kontrahenten den Richtern ausliefern".

Vielleicht ändert sich ja jetzt die Meinung der FCG über uns.

In Sicherheit wiegen kann sich Manfred Wiedner freilich nicht, denn besteht die Post weiterhin auf einer disziplinären Verfolgung wird sie sich die Freigabe dazu vom Arbeits- und Sozialgericht holen.

 

19. Mai 2014
Systemisierung der Zustellbasen

Das brisante Thema in der Distribution in den letzten Monaten war und ist die Systemisierung der Zustellbasen.

Warum: Weil sich unsere Befürchtungen leider mehr als bewahrheitet haben, nämlich das die Berechnungen nach TBS viel zu große Zustellrayone ergeben und dieses fehlerhafte System dazu führt, dass die Arbeit in der Zustellung kauf mehr bewältigbar ist. Dies führt zu permanenter Überbelastung unserer ZustellerInnen, zu vermehrten Krankenständen und Frustation.

Die von der FCG angedrohte Klage auf einstweilige Verfügung beim Arbeits- und Sozialgericht wurde offensichtlich nicht eingebracht.

Um diesen untragbaren Zustand zu beenden hat unser Vorsitzender, Helmut Köstinger dies immer wieder sowohl im Vorstand und zuletzt auch im Aufsichtsrat zum Thema gemacht.

Nach monatelangen und konsequenten Verhandlungen hat nun Vorstandsdirektor Hitziger eingelenkt und zugesagt, dass es bei den ab 1. Juni 2014 geplanten Systemisierungen bis zur Klärung der von uns aufgezeigten Problemstellungen zu keinen weiteren Personaleinsparungen kommen wird.

Uns in Salzburg geht es vor allem darum, dass die Restmengen der Info-Post falsch oder gar nicht bewertet werden, obwohl diese vor allem im Land Salzburg überproportional anfallen.

Zudem kommt noch, dass speziell in den ländlichen Bereichen die Paketmengen kaum mehr zu bewältigen sind.

Die von Euch geleistete Arbeit muss auch zu Hundert Prozent in die Berechnungen einfließen. Wichtig ist für uns dabei, dass diese Mehrarbeit in den bereits umgesetzten Zustellbasen ebenfalls berechnet und berücksichtigt wird.

 

09. April 2014

Wir fordern das Unternehmen auf, endlich den tatsächlichen Zeitaufwand für das Zusammenlegen der Werbund anzuerkennen.

Die Zeit für das Zusammenlegen der Werbund reicht bei weitem nicht aus. Das ist speziell in Salzburg ein großes Problem, da die Anzahl der Info-Post Restmengen unerträglich ist. So stellen wir in Salzburg täglich bis zu 14 zusätzliche Werbesendungen mit einem Gewicht von bis zu 1,3 Kilo pro Abgabestelle zu.

Die derzeitige Situation ist absolut nicht mehr zumutbar und hat mit der täglichen Realität im Zustelldienst nichts mehr zu tun.

Es ist uns vielfach gelungen, diese Position als Zusatzanrechnung zu erreichen, es muss aber dieser Mehraufwand fix im Berechnungssystem verankert werden.

 

31. März 2014
Klarstellung zum Thema Vorrückungsstichtag und den Anschuldigungen der FCG

Bezugnehmend auf die Aussendung der FCG/ÖAAB/ÖVP Fraktion zum Thema "Klage Vorrückungsstichtag" veröffentlichen wir folgende Klarstellung. Wer den "Zettelverteilern der FCG" Glauben schenkt, ist leider schlecht beraten.

FCG - Frage: Was ist los mit der Klage Vorrückungsstichtag?

Seit Monaten ist dieser Rechtsstreit durch die von der FSG dominierten Personalausschüsse der Rechtsanwaltskanzlei Mödlagl übergeben worden. Dies weiß selbstverständlich auch die FCG und trotzdem verunsichert sie bewusst die MitarbeiterInnen. Wir verurteilen diese Art Politik schärfstens.

FCG-Behauptung: Nach den Eisenbahnern in Tirol haben nun auch die Landesbediensteten in Salzburg dieses Verfahren gewonnen und bekommen ca. 30 Millionen Euro ausbezahlt. Immerhin eine Nachzahlung von ca. 3.500 Euro bis 7.000 Euro für jeden betroffenen Bediensteten des Landes Salzburg. Die Regierung Salzburg wird dieses Urteil auch nicht anfechten und es umsetzen, sprich die 30 Millionen tatsächlich an die MitarbeiterInnen auszahlen.

Damit weckt die FCG bewusst falsche Erwartungshaltungen, die aber laut Rechtsexperten nicht eintreten können. Die Anrechnung der Vordienstzeiten wie in Salzburg sind für uns nicht relevant, weil bei der Post im Gegensatz zu den Gemeinden die Anrechnung für alle MitarbeiterInnen gleich geregelt ist. Dies bestätigen uns sogar die FCG-Gewerkschafter der GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst) und die Rechtsexperten sowohl innerhalb als auch außerhalb der Post.

Die Richtigstellung der falschen Vordienstzeitenanrechnung wie in Salzburg trifft daher bei der Post keinesfalls zu. Die für die Postbeamten relevanten Anrechnungen von Vordienstzeiten vor dem 18. Lebensjahr liegen seit einigen Monaten bereits bei der EU in Brüssel und wird mit einer sogenannten Vorabentscheidung entschieden werden. Das kann laut Rechtsanwaltsauskunft allerdings ein bis zwei Jahre dauern. Auch dieser Umstand ist der FCG selbstverständlich bekannt.

FCG-Behauptung: Die FCG hat angeblich schon lange gewusst wie viel Geld die Anerkennung der Vordienstzeiten nach EU-Recht für den Einzelnen bedeutet.

Auch das ist falsch. Bevor sich die FCG auch nur irgendwelcher Auswirkungen oder Beträge bewusst war, hat sie mit politisch motivierten Aktionen losgeschlagen, die lediglich zur Irritation der MitarbeiterInnen geführt haben. Die FCG vermischt hier außerdem zwei unterschiedliche Themen. Erstens die Anrechnung der Vordienstzeiten vor dem 18. Lebensjahr und zweitens die generelle Anrechnung von Vordienstzeiten die außerhalb der Post erworben wurden. Beim ersten Thema hat die FCG vor Jahren sogar falsche Formulare verteilt, die wir dann als FSG flächendeckend berichtigen mussten. An einer koordinierten Vorgangsweise zu diesem Thema war die FCG von Beginn an leider nie interessiert.

FCG-Behauptung: Nachdem die Vertreter der FCG bereits tausende Anträge für die Kolleginnen und Kollegen gestellt hatten wurde tatsächlich eine Klage eingebracht - doch diese dann wieder von Köstinger zurückgezogen! Und diese Aktion der FCG immer als lächerlich abgetan.

Auch diese Information ist falsch. Die Klagslegimitierung der Personalausschüsse wurde "einstimmig" - also mit den Stimmen von "Wiedner und Co" - im Zentralausschuss beschlossen. Es ist daher keine Soloaktion unseres Vorsitzenden Helmut Köstinger sondern eine durch einen einstimmigen Beschluss des gesamten Zentralausschusses gedeckte Handlung. Wieder eine bewusste Lüge von der FCG um Köstinger ungerechtfertigt "anzuschwärzen"! Abgesehen davon empfinden wir keine wie immer geartete Maßnahme, die zum Wohle der MitarbeiterInnen ist, als lächerlich. Lächerlich sind bestenfalls die permanenten Vorwürfe der FCG. Offenbar hat man im Wiender'ischen Lager keine anderen Ideen mehr und Hilfslosigkeit macht sich bereit.

FCG-Behauptung: Eine nochmalige Klage durch den Zentralausschuss ist leider nicht möglich. Die FCG versucht nun in ihren Mehrheitsbereichen über die Personalausschüsse diese Klage zu führen.

Die Vorgangsweise über die Personalausschüsse zu klagen wurde im Zentralausschuss einstimmig beschlossen. In den FSG-Personalausschüssen wird nicht nur der Versuch einer Klage unternommen sondern sie wird auch tatsächlich geführt.

FCG-Behauptung: Auf solche Vertreter wie Köstinger fsg können wir verzichten! Was wir brauchen sind Vertreter die sich nicht kaufen lassen. Vertreter die wissen warum sie gewählt wurden. Vertreter wie bei der Lehrergewerkschaft!

Wir im Zentralausschuss sind uns einig, dass wir noch nie einen so "zähen" Verhandler gegenüber dem Vorstand hatten wie jetzt mit Köstinger. Natürlich stört das die FCG. Für die MitarbeiterInnen bringt diese Arbeitsweise jedoch klare Vorteile. Trotz Einsparungsvorgaben des Vorstandes erreicht unser Vorsitzender nämlich immer wieder gute Verhandlungserfolge wie zuletzt die Sonderprämie bei der Beteiligung am Unternehmenserfolg (entstand übrigens auf Grund einer von der FSG geführten Klage im Jahr 2001/2002). Und schon sind wir bei der Frage, ob die GÖD tatsächlich erfolgreicher ist als die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten. Betrachtet man die Gehaltsabschlüsse der letzten Jahre - dann sicher nicht. Die Abschlüsse unserer Gewerkschaft in den letzten vier Jahren sind um 4,83 Prozent höher als die von der Post-FCG immer gepriesenen GÖD.

Der Vorwurf des "gekauft seins" ist bereits gerichtsanhängig. Wir lassen uns keinesfalls gefallen, dass die FCG immer wieder behauptet, wir wären vom Unternehmen "gekauft". Das Urteil erwarten wir in Kürze. Auf Grund der Faktenlage ist mit einer Verurteilung Wiedners zu rechnen.

 

20. März 2014
Post-Personalvertretung erhebt Protest gegen Rechnungshof-Vorwurf

Die Post-Personalvertretung legt Protest ein wegen der jüngsten Pauschalattacke des Rechnungshofs gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Österreichischen Post AG. Köstinger: Rechnungshof-Beamte sollten einen Tag bei der Post arbeiten.

Personalvertretung empört über populistische Pauschalkritik

"Anstatt vom hohen Ross Menschen pauschal zu verurteilen, sollten die Schreibtischtäter des Rechnungshofs nur einen einzigen Tag bei der Post arbeiten. Dann würden sie sofort erkennen, das es nicht Unwille ist sondern die extrem verschärfte Arbeitssituation, die zur Dienstunfähigkeit der Kolleginnen und Kollegen führt", verlangt der Vorsitzende der Personalvertretung, Helmut Köstinger. "Wenn der Rechnungshof ernsthaft möchte, dass das Pensionsantrittsalter wieder steigt, dann sollte er sich unseren unermüdlichen Bemühungen anschließen, dass die Arbeitsbedingungen bei der Post wieder besser werden", so Köstinger weiter.

Schon die Unternehmensführung der Post hat in ihrer Stellungnahme mehrfach auf die hohen körperlichen Anforderungen an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hingewiesen.

In den vergangenen Jahren hat die Post die Größe der Zustellgebiete der Zusteller verdoppelt und drei Viertel aller Postämter geschlossen. In den Postämtern kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute kaum noch zum Durchatmen. In der Zustellung ist die Gewichtsbelastung für die Zusteller stark gestiegen. Sowohl in der Zustellung als auch an den Postämtern wäre der Betrieb ohne permanente Überstunden nicht mehr aufrechtzuerhalten, mittlerweile sind in den beiden kundensensiblen Bereichen hunderte Planposten unbesetzt.

Die Personalvertretung hat dies erst vor wenigen Tagen thematisiert. Diese Situation hat nicht nur die physische Arbeitslast jener erhöht, die diese Ausfälle kompensieren können, sondern auch den psychischen Druck, weil die Beschwerden von Seiten der Kunden stark gestiegen sind.

"Dass das alles für die Betroffenen häufig in einer Dienstunfähigkeit endet, ist für alle, die sich ernsthaft mit der Situation auseinandersetzen, die logische Folge. Bei der nächsten Prüfung der Post sollte sich der Rechnungshof deshalb besser ansehen, was das Management unternimmt, um diese Situation vor allem für die älteren Kolleginnen und Kollegen endlich zu entschärfen. Das wäre wesentlich hilfreicher als die übliche pauschale Skandalisierung der Frühpensionierungen", so Köstinger.

 

17. März 2014
Post-Belegschaft warnt vor Personalengpass bei Postämtern und Zustellung

Köstinger: Post-Rekordbilanz geht zulasten von KundInnen und MitarbeiterInnen - Zahl der Kundenbeschwerden in den letzten Jahren stark gestiegen - Jeder weitere Personalabbau wäre Hasard. Derzeit hunderte Posten unbesetzt.

Wien - Bei der Post kämpfen MitarbeiterInnen und Kunden zunehmend mit langen Warteschlangen in den Postämtern und mit Problemen bei der Zustellung. Grund ist ein akuter Personalmangel. Die Personalvertretung der Österreichischen Post AG schlägt nun Alarm. "Während der Vorstand diese Woche über eine Rekord-Bilanz gejubelt hat, sind auf den Postämtern und bei der Zustellung hunderte Posten unbesetzt", erklärt der Vorsitzende der Personalvertretung und Gewerkschaft, Helmut Köstinger.

"Früher konnten Personalengpässe intern ausgeglichen werden. Durch eine Reihe von Management-Fehlentscheidungen ausgerechnet in diesen kundennahen Bereichen, ist jetzt aber die Grenze erreicht und teilweise sogar überschritten", so Köstinger.

Die Post hat zuletzt die Zustellgebiete (Rayon) immer wieder drastisch vergrößert. "In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Größe der Rayons nahezu verdoppelt. D.h. ein Briefzusteller bedient heute in derselben Zeit zweimal so viele Zustelladressen wie früher. Wenn unbesetzte Posten nicht umgehend nachbesetzt werden, kommt es hier zu dramatischen Problemen, die die Kunden mittlerweile auch bemerken", kritisiert die Personalvertretung.

Ähnlich die Situation bei den Postämtern. Von einst 2.200 Postämtern hat das Unternehmen seit dem Milleniumswechsel über 1.700 Filialen geschlossen. Heute sind nur noch rund 500 Postämter übrig. Ersetzt wurden die geschlossenen Postämter durch so genannte "Post-Partner". "Die Kunden gehen aber jetzt nicht wie erhofft zum Greißler wenn sie etwas von der Post benötigen, sondern ins nächste Postamt, das noch offen hat. Das ist der Grund, warum die Kunden heute in den Postämtern weit länger warten als früher. Die Kundenströme wurden völlig falsch eingeschätzt. Die derzeit unbesetzten Schalter haben diese Situation jetzt noch mehr verschärft", beklagt Köstinger.

Für die Personalvertretung geht das vom Vorstand bejubelte Gewinn- und Dividendenwachstum deshalb zulasten der KunInnen und MitarbeiterInnen. Die Zahl der Kundenbeschwerden hat sich nach den Rückmeldungen bei der Personalvertretung in den vergangenen Monaten stark erhöht. "Unsere Kolleginnen und Kollegen leiden darunter massiv. Von Einzelfällen kann da keine Rede mehr sein. Das Management hat die Post kaputtgespart", kritisiert Köstinger.

Umso unverständlicher ist für den Personalvertretungsvorsitzenden deshalb, dass der Vorstand wie angekündigt noch weitere Arbeitsplätze einsparen will. Zwar wurde ein groß angelegter Personalabbau diese Woche öffentlich in Abrede gestellt. Intern ist aber immer noch von der Streichung einiger hundert Posten pro Jahr die Rede. "Dafür gibt es null Spielraum", warnt Köstinger und fordert anstelle einer neuerlichen Dividendenerhöhung mehr Geld für Sozialpläne für ältere MitarbeiterInnen.

 

12. März 2014
Vorsitzender Köstinger fordert Aufnahme von Urlaubsersatzkräften

In einer Mail vom 10. März 2014 fordert Helmut Köstinger den Postvorstand auf, für eine ausreichende Aufnahme von Urlaubsersatzkräften zu sorgen.

Sehr geehrte Herren!

Um auch in diesem Jahr die Urlaubsabwicklung in allen Fachbereichen sicher zu stellen, fordere ich eine ausreichende Planung und Aufnahme von Urlaubsersatzkräften in allen Fachbereichen der Österreichischen Post AG.

Es muss auch im Interesse des Managements sein, dass alle MitarbeiterInnen die beantragten Urlaubstage ohne Urlaubsrückholung genießen können und damit auch die erforderliche sowie verdiente Erholung gesichert ist.

In Erwartung, dass die diesjährige Urlaubsabwicklung zeitgerecht geplant wird und somit für alle KollegInnen gesichert ist, verbleibe ich

mit besten Grüßen

Helmut Köstinger

12. März 2014
811 Euro Beteiligung am Unternehmenserfolg

Mitarbeiterbeteiligung so hoch wie noch nie. Unsere Forderung nach mindestens 800 Euro wurde erfüllt.

Nachdem sich die FCG wieder einmal in Stillschweigen gehüllt hat und lieber Streichwurst verteilt, haben wir beim Postvorstand eine Forderung nach einer Erhöhung der Mitarbeiterbeteiligung abgegeben. Im Zuge der Aufsichtsratssitzung vom 12. März 2014 wurde uns eine Beteiligung am Unternehmenserfolg von 811 Euro zugesagt. Damit ist die Beteiligung am Unternehmenserfolg so hoch wie noch nie.

Die Mitarbeiterbeteiligung wird anlässlich der nächsten Gehaltszahlung nach der Hauptversammlung an die MitarbeiterInnen ausbezahlt.

 

12. März 2014
Dienstanweisung "Vertrieb-Filialen Mehrdienstleistungen/Überstunden/Zeitausgleich

Dieses Email erging am Mittwoch, den 12.03.2014 an Generaldirektor Dr. Pölzl und Vorstandsdirektor DI Hitziger

Sehr geehrte Herren!

Wieder einmal lebt der Personalchef offensichtlich mit Ihrer Zustimmung seine "Drüberfahrermentalität" mit der übermittelten und nicht abgesprochenen Dienstanweisung "Vertrieb-Filialen Mehrdienstleistungen/Überstunden/Zeitausgleich" in vollen Zügen aus. Die Personalvertretung hat im Zuge der laufenden Verhandlungen mehrmals berechtigte Einwände bezüglich des Zeitausgleichs für den Samstagdienst deponiert, die Reaktion des Managements war gleich null. Die Erbringung des Samstagdienstes findet bekanntlich in den allermeisten Fällen außerhalb des Normaldienstplanes statt. Diese an einem freien Tag zu leistenden Überstunden mittels Zeitausgleich anzuordnen lässt jegliche Sensibilität und jedes Gespür für die Anliegen der MitarbeiterInnen vermissen.

Sieht so Ihre offene und ehrliche Kommunikation in Verbindung mit der oft zitierten Wertschätzung aus?

Sind Sie wirklich der Meinung, im Unternehmen Post AG alles mit der Brechstange umsetzen zu müssen?

Sind Sie wirklich der Meinung, die Fehler des Managements der letzten Jahre auf dem Rücken der MitarbeiterInnen austragen zu müssen?

Sind Sie wirklich der Meinung, mit der "Drüberfahrermentalität" eines Fanz Nigl langfristig erfolgreich arbeiten zu können?

Wir lehnen eine derartige demotivierende Vorgehensweise strikt ab und fordern eine Rücknahme dieser Dienstanweisung!

Sollte unserer Forderung nicht nachgekommen werden, sehen wir ab sofort keinerlei Möglichkeit für eine weitere Zusammenarbeit.

 

06. März 2014
FCG hat 82 Prozent aller Entscheidungen mitgetragen

In den letzten Monaten behauptet die FCG immer wieder, dass der Vorsitzende Helmut Köstinger ein "Drüberfahrer" wäre, alles alleine entscheiden und mit dem Management paktieren würde. Die Fakten sprechen eine andere Sprache.

In bisher 43 Zentralausschuss-Sitzungen wurden insgesamt 160 Beschlüsse gefasst. 82 Prozent davon wurden einstimmig, d.h. mit den Stimmen der FSG Funktionäre gefällt. Alles Sitzungen und Entscheidungen wurden gesetzeskonform abgehandelt und die FCG Funktionäre sind in allen Arbeitsgruppen des Zentralausschusses vertreten.

Es steckt daher wohl mehr politische Motivation als Wahrheitsliebe dahinter, wenn sich die FCG heute von ihrer Verantwortung drückt und behauptet, die FSG würde alles im Alleingang entscheiden.

Wir haben daher mit Aussendungen begonnen über unsere Zentralausschuss-Sitzungen in der Kollegenschaft zu berichten. Innerhalb weniger Stunden herrschte helle Aufregung in der FCG-Spritze. Das Problem waren aber nicht einmal die Inhalte, sondern alleine die Tatsache, dass wir alle anwesenden TeilnehmerInnen namentlich veröffentlicht und über deren Abstimmungsverhalten berichtet haben. Uns ist schon klar, dass wir damit einen wunden Punkt getroffen haben und dass damit die von der FCG verbreiteten Unwahrheiten in einem anderen Licht erscheinen.

05. März 2014
Kein Postler muss rund um die Uhr erreichbar sein

Der Urlaub ist kein Geschenk des Arbeitgebers sondern ein Recht des Arbeitnehmers. Wer dienstfrei hat, muss für die Post keinesfalls immer erreichbar sein. Obwohl das eigentlich selbstverständlich sein sollte, bedarf es trotzdem klarer Regeln in einer Betriebsvereinbarung.

Wer kennt sie nicht die Situation? Du bist endlich auf Urlaub, verbringst ein paar schöne Tage mit deiner Familie und plötzlich läutet das Telefon. Am anderen Ende meldet sich die Filialleitung bzw. die Leitung der Zustellbasis und möchte, dass du deinen ordnungsgemäß vereinbarten Urlaub wegen Personalmangels abbrichst. Mittlerweile geht es viele so im Unternehmen und viele ärgern sich darüber.

Ähnlich fühlt es sich an, wenn einen der Arbeitgeber in der dienstfreien Zeit oder sogar im Krankenstand stört.

Damit muss Schluss sein!

PostlerInnen müssen nicht rund um die Uhr für den Arbeitgeber erreichbar sein. Auch wir ArbeitnehmerInnen der Post AG haben ein Recht auf Freizeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Erholung.

Wir haben Generaldirektor Dr. Pölzl daher aufgefordert mit uns gemeinsam klare Regeln im Rahmen einer Betriebsvereinbarung zu vereinbaren. Es muss ein für allemal Schluss sein mit den Belästigungen durch den Arbeitgeber in der dienstfreien Zeit, im Urlaub oder Krankenstand. Damit die Regeln auch alle verstehen und einhalten, braucht es ein ordentliches Regelwerk - als ArbeitnehmerInnen-Vertretung bauen wir hier in erster Linie auf die gesetzlichen Bestimmungen und auf Betriebsvereinbarungen.

Urlaub ist nunmal kein Geschenk des Arbeitgebers sondern ein Recht der ArbeitnehmerInnen! Dienstfrei ist dienstfrei und damit keine Arbeitszeit! Krankenstand dient ausschließlich der Genesung.

 

04. März 2014
Helmut Köstinger fordert mind. 800 Euro Mitarbeiterbeteiligung

Auf Grund der Leistungen der MitarbeiterInnen im Vorjahr fordert Helmut Köstinger vom Postvorstand eine höhere Beteiligung am Unternehmenserfolg. Die FCG hingegen hat nur gerechnet, aber nichts gefordert.

Nachdem die "Beteiligung am Unternehmenserfolg" nach wie vor mit knapp 15 Millionen Euro jährlich gedeckelt ist, würde die daraus resultierende Prämie für unsere MitarbeiterInnen für 2013 wieder in der Größenordnung des Vorjahres liegen.

Da alle unsere MitarbeiterInnen auch im Jahr 2013 wieder täglich ihr Bestes gegeben haben sollte ihnen heuer als "Dankeschön" und damit als Anerkennung ihrer Leistungen eine möglichst hohe Beteiligung am Unternehmenserfolg zugestanden werden.

Wir fordern daher für alle MitarbeiterInnen eine Beteiligung am Unternehmenserfolg von mindestens 800 Euro.

 

04. März 2014
Pensionskasse - Klage der Gewerkschaft geht in die nächste Runde

Am 3. März 2014 hat ein weiterer Verhandlungstermin beim Arbeits- und Sozialgericht (ASG) zum Thema "Pensionskasse" stattgefunden.

In Beisein unseres Dienstrechtsexperten Josef Wild wurde zwischen der Richterin und den Anwälten der Postgewerkschaft sowie der Post AG die weitere Vorgehensweise vereinbart.

Die abschließende Verhandlung ist nach Austausch weiterer Stellungnahmen für 12. Juni 2014 im ASG angebraumt. Kollege Wild wird natürlich auch bei diesem Termin beratend mitwirken. Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten ist seitens des Gerichtes aufgerufen bis spätestens 31.03.2014 mittels Schriftsatz auf die Ausführungen der Österreichischen Post AG zu reagieren. Selbstverständlich werden wir die Gelegenheit entsprechend wahrnehmen.

 

17. Februar 2014
Nein zu Systemisierungen trotz Mehrleistungen

Email an Vorstandsdirektor DI Hitzinger von Freitag, dem 14.02.2014

Die Vorkommnisse der letzten Wochen im Bereich der Briefzustellung zeigen Entwicklungen, die wir als Personalvertretung nicht akzeptieren.

Sehr geehrter Vorstandsdirektor!

Die Vorkommnisse der letzten Wochen im Bereich der Briefzustellung zeigen Entwicklungen, die wir als Personalvertretung nicht akzeptieren.

Geleistete Arbeit anerkennen = Echtzeit anerkennen!

Als Arbeitgeber haben Sie nach österreichischer Rechtslage (siehe Arbeitsschutzgesetz) auch eine Fürsorgepflicht gegenüber allen ArbeitnehmerInnen der Post im Hinblick auf psychosoziale, psychoemotionale und psychomentale Belastungen.

Da in den vergangenen Monaten verstärkt Beschwerden über psychische Belastungen bei uns eingelangt sind, fordere ich Sie neuerlich auf dafür Sorge zu tragen, dass die in der Betriebsvereinbarung Ist-Zeit vereinbarte Vorgehensweise bei Korridor-Plusstunden korrekt eingehalten wird, auf Wunsch der Mitarbeiter Rayone vor Ort überprüft und erforderlichenfalls auch verkleinert werden.

Es ist wenig verwunderlich, dass in der Belegschaft vor allem die zur Zeit laufenden Systemisierungen trotz Korridor-Plusstunden auf Kritik und Unverständnis stoßen. Noch dazu, wo wir immer wieder feststellen müssen, dass das seitens des Unternehmens verwendete und von uns begründet abgelehnte Berechnungs-System "TBS" zur Ermittlung des Personalbedarfs sehr oft mit den operativen und persönlichen Möglichkeiten der MitarbeiterInnen nicht in Einklang stehen.

Die vielen Systemisierungsverhandlungen der letzten Wochen zeigen sehr deutlich, dass vor allem der Anstieg der Paketzahlen in der Verbundzustellung sowie bereits erbrachte Überstundenleistungen nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Es muss auch Ziel der Führungskräfte sein, eine Überlastung der MitarbeiterInnen zu verhindern und die persönliche und individuelle Arbeitsleistung aller MitarbeiterInnen ausreichend zu berücksichtigen.

Ich fordere mehr Respekt vor der Leistung unserer ZustellerInnen, die volle Anerkennung der Echtzeit und mehr Wertschätzung!

Helmut Köstinger


13. Februar 2014
GPF-Mitglied werden

Die Kommunikationsgewerkschaft (Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten) bietet eine Fülle an Leistungen und Vorteilen.

Die Vorteile für GPF-Mitglieder im Überblick:

Rechtsschutz
Als ÖGB-Mitglied haben Sie kostenlosen Anspruch auf Rechtsschutz und Rechtsberatung in arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Bereichen.
Pro Jahr wendet die GPF mehr als 100.000 Euro für Rechtsschutz auf.

Kollektivverträge / Gehaltsverhandlungen
Der Kollektivvertrag sichert Ihre Rechte als ArbeitnehmerIn. Es gibt keine gesetzlichen oder automatischen Gehalts- oder Lohnerhöhungen, diese werden von Ihrer Gewerkschaft immer wieder neu für Sie ausverhandelt.

Das ÖGB-Sicherheitspaket

ÖGB-Berufsschutz
Berufsschutzversicherung bis zu 15.000 Euro und Berufshaftpflichtversicherung bis zu 75.000 Euro für Personen- oder Sachschäden.

ÖGB-Solidaritätsversicherung
Schutz bei Invalidität oder Todesfällen durch Unfälle in der Freizeit, Spitaltagegeld, Begräbniskostenbeitrags-Versicherung und vieles mehr.
Sozialfonds-Unterstützungen bei Einkommenskürzungen durch Krankheit. Allein im vergangenen Jahr wurden für GPF-Mitglieder mehr als 12.000 Euro aufgewendet.

Bildung und Weiterbildung
Bildung ist dem ÖGB und den Gewerkschaften ein besonders großen Anliegen, In den letzten vier Jahren hat die GPF Zuschüsse zu Kurskosten in der Höhe von mehr als 140.000 Euro gewährt. Für Studienunterstützung von Mitgliedern wurden über 12.000 Euro ausgezahlt.

Sparbuch-Sonderkonditionen
bei der BAWAG/PSK für alle MitarbeiterInnen (auch PensionistInnen) bei aufrechter GPF-Mitgliedschaft.

Tickets & Card
Riesenauswahl der ÖGB-Kartenstelle mit bis zu 25 Prozent Ermäßigung in ganz Österreich. Es werden unter anderem tausende Karten für Theater, Konzerte, etc. vermittelt.

Spezielle Angebote
mit der ÖGB/GPF-Card. Besondere Angebote und attraktive Ermäßigungen finden Sie im Internet unter www.gpf.at oder in unserer Mitgliederzeitschrift "gpf compact".
Mit der GPF-Mitgliederzeitschrift "gpf compact" erhalten Sie als Mitglied Top-Informationen direkt nach Hause geliefert. Mit vielen Berichten, Hintergründen und fachlichen Informationen.

 

11. Februar 2014
post.sozial greift MitarbeiterInnen in vielfältiger Weise unter die Arme

Der gemeinnützige Verein post.sozial spiegelt die soziale Verantwortung der Österreichischen Post gegenüber ihren MitarbeiterInnen durch zusätzliche - über gesetzliche Vorgaben hinausgehende - Sozialleistungen wider. Nicht nur, dass die Gründung von post.sozial durch die FSG-Personalvertretung initiiert wurde sind wir heute auch entscheidend im Verein vertreten.

Der Verein ist gemeinnützig und bezweckt die soziale Betreuung von aktiven MitarbeiterInnen der Österreichischen Post und deren Tochterunternehmen, aber auch von MitarbeiterInnen im Ruhestand sowie Angehörigen und Hinterbliebenen von MitarbeiterInnen.

Die Leistungspalette reicht von finanziellen Unterstützungen bei außergewöhnlichen Belastungen wie Krankheit oder Naturkatastrophen über vergünstigte Eintrittskarten zu Kultur- und Sportveranstaltungen bis hin zu kostengünstigen Urlaubsangeboten und Angeboten zur Kinderbetreuung während der Ferienzeit.

Daneben unterstützt post.sozial auch Gesundheitsmaßnahmen sowie Freizeitaktivitäten, die der Gesundheitsförderung dienen. Seit 2012 werden Burn-Out-Prävention und die Trennungsbetreuung für Kinder von MirarbeiterInnen in Scheidungs- und Todesfällen über Rainbows unterstützt.

Weitere Informationen gibt es bei unseren FSG-Vertrauenspersonen und über www.postsozial.at

REISEN
Appartements - Ferienzimmer - Ferienhäuser - Erlebnisurlaube - Wellnessangebote - Städtereisen - Hotels im In- und Ausland - BahnCity Hits

KULTUR
Konzerte - Schiffsfahrten - Theater - Musicals - Ausstellungen - Oper und Operette - Shows - Ballett - Kinderprogramm

UNTERSTÜTZUNG
Essensbons - finanzielle Unterstützungen - Burn Out Prävention - VAMIDA Versandhausapotheke - Rainbows für Kinder - Mission Hoffnung

 

09. Februar 2014
Arbeiterkammerwahl Salzburg

Fulminanter FSG-Wahlsieg bei den Arbeiterkammerwahlen in Salzburg. Wir gratulieren! FSG: 70,74%, Freiheitliche AN: 11,22%, FCG: 10,54%, Grüne: 6,65%

Wien (APA) - Die Sozialdemokratischen Gewerkschafter (FSG) haben bei der Salzburger AK-Wahl ihre Vormachtstellung weiter ausgebaut. Nach dem vorläufigen Endergebnis erreicht die FSG 70,74 Prozent der Stimmen. 2009 waren es 67,92 Prozent gewesen. Zweiter Wahlsieger sind die Freiheitlichen Arbeitnehmer, die auf 11,22 Prozent kommen und ÖAAB-FCG überholen.

Erstmals in der Geschichte erreiche die FSG in Salzburg über 70 Prozent, sagte AK-Direktor Gerhard Schmidt am Freitagnachmittag bei der Präsentation des vorläufigen Ergebnisses. Die VP-Gewerkschafter mussten eine herbe Niederlage einstecken: Sie verloren rund fünf Prozentpunkte und kommen nur mehr auf 10,54 Prozent. Die grünen Gewerkschafter konnten um rund einen Prozentpunkt auf 6,65 Punkt zulegen, ihr Mandatsstand bleibt mit vier Sitzen im Arbeitnehmerparlament unverändert. Die sozialdemokratischen Gewerkschafter kommen auf 51 Mandate (bisher 49), die Freiheitlichen auf acht (plus drei) und der ÖAAB auf sieben (minus vier) Sitze. Der Gewerkschaftliche Linksblock konnte leicht zulegen und erreicht 1,37 Prozent der Stimmen.

Der Auszählungsgrad lag Freitag am Abend bei 75 Prozent. Noch offen sind die Wahlkarten, die noch am 7. Februar abgeschickt wurden. Das Endergebnis der Salzburger AK-Wahl wird auf Dienstag erwartet. Die Wahlbeteiligung lag am Freitag bei etwa 36 Prozent und damit nur leicht unter jener von 2009.

"Ich bin sprachlos", erklärte AK-Präsident Siegfried Pichler (FSG). Man habe das gute Ergebnis von 2009 halten wollen. Dass man noch stärker geworden sei, wäre ein "Traum". Man werde mit Demut und Respekt mit diesem hohen Vertrauen umgehen. Arbeit gebe es genug, verwies Pichler auf die Rekordarbeitslosigkeit, die Wirtschafts- und Einkommensentwicklung. Die FSG werde die konsequente Interessenvertretung weiter fortsetzen. Zum schlechten Abschneiden des ÖAAB, dessen Spitzenkandidat Bernhard Befurt zur Präsentation des vorläufigen Ergebnisses nicht erschienen war, meinte Pichler: "Die Politik, die die ÖVP macht, hat ihn sicher nicht unterstützt. Die Arbeitnehmer wissen, dass sie in der ÖVP nicht gut aufgehoben sind."

Bernhard Trattnig, Spitzenkandidat der Freiheitlichen Arbeitnehmer, zeigte sich über den Zugewinn erfreut: "Wir haben uns ein Mandat mehr erhofft, jetzt sind es drei geworden." Robert Müllner, Spitzenkandidat der grünen Gewerkschafter AUGE, ist zufrieden mit dem Zugewinn, für ein zusätzliches Mandat habe es aber leider nicht gereicht.

 

03. Februar 2014

Am 29. Jänner 2014 fand die 42. Zentralausschuss-Sitzung statt. Hier ein kurzer Bericht. (Bitte anklicken!)

 

30. Jänner 2014
Postmarktliberalisierung und deren Auswirkungen!

Am 27. und 28. Jänner war Helmut Köstinger zum Thema "Postmarktliberalisierung und deren Auswirkungen" im Europäischen Parlament in Brüssel geladen. Unmittelbar zuvor hat er in Brüssel ein Pressegespräch zu diesem Thema geführt, bei dem zahlreiche MedienvertreterInnen aus Österreich und Deutschland anwesend waren.

Die aktuellen Presseberichte bestätigen, dass er die negativen Auswirkungen der Postmarktliberalisierung auf alle Postler und die Infrastruktur schonungslos aufgezeigt hat.

Gewarnt hat er vor allem vor weiteren Liberalisierungsschritten. Es muss verhindert werden, dass private Mitbewerber Zugang zur Infrastruktur und zu Sortierzentren der Post bekommen.

Ganz klar hat Köstinger auch angesprochen, dass es auf Grund der Teilprivatisierung unserer Post zu einem massiven Personalabbau, zu einer extremen Verschärfung der Arbeitsbedingungen sowie zu einer Ausdünnung des ländlichen Raumes gekommen ist.

Heute sind wir bereits europaweit mit massivem Personalabbau und einem stetig steigenden Arbeitsdruck im gesamten Postwesen konfrontiert.

Eine von den europäischen Gewerkschaften über seine Initiative 2013 in Auftrag gegebene Studie betreffend der bisherigen Auswirkungen der Postmarktliberalisierung bestätigt uns in allen Befürchtungen und Forderungen. In der Folge wurde auch die zuständige Kommission in der EU verpflichtet, zu diesem Thema ebenfalls eine Studie in Auftrag zu geben. Die bereits vorliegenden Ergebnisse dazu sind nahezu ident und müssen nun auch dem EU-Parlament und dem EU-Rat präsentiert werden. "Das ist ein erster Erfolg, auf den ich weiter aufbauen werden.", so Helmut Köstinger.

Die Bilanz der bisherigen Postmarkt-Liberalisierung in Europa ist jedenfalls katastrophal. Es sind Fehler passiert, die kaum wieder gut zu machen sind. Umso wichtiger ist es jetzt, dass auch die EU nun aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und er daher Gehör gefunden habe.

Es ist höchste Zeit gegenzusteuern.

Gemeinsam sind wir stark!

 

29. Jänner 2014
Unternehmen plant Dienstplanänderungen im Filialnetz

Automatisierte Dienstpläne und elektronische Zeiterfassung. Das Unternehmen plant Änderungen in der Personaleinsatzplanung. Der Zentralausschuss bereitet sich auf harte und schwierige Verhandlungen vor.

Beim Managementtag am 28. Jänner 2014 wurden die Pläne 2014 für das Filialnetz präsentiert. Dabei reichen die Vorhaben des Managements von einer elektronischen Zeiterfassung bis hin zu einer softwareunterstützten Dienstplanerstellung und Diensteinteilung.

Dazu haben wir bereits im Vorfeld klargestellt:

NEIN ZU EINER FLEXIBILISIERUNG DER ARBEITSZEIT ZUM NULLTARIF
NEIN ZU DIENSTPLANÄNDERUNGEN ZUM NACHTEIL DER MITARBEITER/INNEN
NEIN ZU EINER ARBEITSÜBERWACHUNG AM ARBEITSPLATZ

Wir fordern daher ...

... EINE MERKLICHE ARBEITSENTLASTUNG ALLER FILIALNETZ-MITARBEITER/INNEN
... EIN HÖHERES EINKOMMEN FÜR ALLE FILIALNETZMITARBEITER/INNEN
... EIN MINDESTGEHALT VON 1500 EURO FÜR ALLE KOLLV-NEU MITARBEITER/INNEN
... DIE BEIBEHALTUNG DER 5-TAGE-WOCHE
... ALTERSGERECHTE ARBEITSPLÄTZE

Veränderungen haben eben ihren Preis!

 

28. Jänner 2014
Postgewerkschaft warnt vor Aufweichung des Universaldienstes

Vorsitzender Köstinger warnt in Brüssel vor einer Ausdünnung des Universaldienstes. Die Bilanz der bisherigen Postmarkt-Liberalisierung sei "katastrophal", sagte Köstinger. "Es sind Dinge passiert, die kaum wieder gut zu machen sind. Es ist höchste Zeit gegenzusteuern."

Brüssel (APA) - Vor weiteren Liberalisierungsschritten auf dem Postmarkt und einer Ausdünnung des Universaldienstes warnen die Gewerkschaften. "Wenn das kommt, ist das der Tod der Postgesellschaften", sagte der Vorsitzende der österreichischen Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF), Helmut Köstinger, am Dienstag in Brüssel.

Es müsse auch verhindert werden, dass private Mitbewerber Zugang zur Infrastruktur und zu Sortierzentren der Post bekommen. Die Bilanz der bisherigen Postmarkt-Liberalisierung sei "katastrophal", sagte Köstinger. "Es sind Dinge passiert, die kaum wieder gut zu machen sind. Es ist höchste Zeit gegenzusteuern."

So sei die Infrastruktur auf der Strecke geblieben, die Versorgung des ländlichen Raumes ausgedünnt, Postgesellschaften zerschlagen und das Service verschlechtert worden, beklagte der Gewerkschafter. Dies sei einher gegangen mit einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Personalmangel und massivem Personalabbau. So seien in Österreich 14.000 hochwertige Arbeitsplätze seit dem Jahr 2000 verloren gegangen. Im selben Zeitraum hätten Bedienstete der Post 40 Prozent Lohneinbußen hinnehmen müssen, seit 2009 ein Minus von 25 Prozent. Von mehr als 2.000 Postämtern vor der Liberalisierung in Österreich seien nur mehr rund 500 eigene Betriebe übrig geblieben.

Dabei sei das Konzept, Postdienstleistungen an Tankstellen und den Lebensmittelhandel auszulagern, "in die Hose gegangen", sagte Köstinger. Von den Kunden werde das Konzept nicht angenommen, weil die Post früher auch Vertrauenspartner bei Geldservice wie etwa Pensionsauszahlungen gewesen sei und dies nun fehle.

Auch eine Studie im Auftrag der EU-Kommission habe erstmals anerkannt, dass die Postmarktliberalisierung in der EU nicht zu mehr sondern zu weniger Beschäftigung geführt habe, anders als die EU-Kommission dies versprochen habe, sagte Christoph Hermann, Autor einer weiteren Studie der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FOBRA), über die Auswirkungen der Liberalisierung.

Nach den Ergebnissen der FOBRA-Studie haben die ehemaligen Monopolisten in Europa seit 1998 zwischen 20 und 30 Prozent der Arbeitsplätze abgebaut, in einigen Ländern sogar 40 bis 50 Prozent. In den Niederlanden etwa seien 34.000 Vollzeitjobs durch 22.000 Teilzeitbeschäftigte ersetzt worden. Teilzeitjobs und neue, atypische Beschäftigungsverhältnisse seien an die Stelle bisheriger Arbeitsplätze getreten. Beschäftigungszuwächse haben laut der Studie seit 1998 nur Irland, Luxemburg und Slowenien verzeichnet.

"Wir brauchen eine europäische Regulierung. Es muss gesetzliche Sozialstandards geben", sagte Cornelia Broos vom internationalen Gewerkschaftsdachverand "UNI global union". Nach Ansicht der EU-Kommission gebe es noch immer zu hohe Eintrittshürden für neue Mitbewerber und zu wenig Wettbewerb. Die Privaten würden sich aber nur die Rosinen herauspicken und sich auf die Ballungszentren mit großen Sendungsmengen und kurzen Wegen konzentrieren, sagte Köstinger.

Nach der geltenden EU-Richtlinie müssen die Postgesellschaften einen flächendeckenden Universaldienst mit fünf Tagen Zustellung pro Woche und zu einheitlichen, leistbaren Preisen aufrecht halten. Dieser Universaldienst bringe der Post nichts außer Kosten, sagte Köstinger. Schuld an dem massiven Personalabbau seien auch falsche Schätzungen, sagte der Postgewerkschafter. So habe die Briefpost in Österreich keinen so dramatischen Einbruch erlebt wie in Deutschland und in Skandinavien, sondern nur einen jährlichen Rückgang von 3 bis 5 Prozent verzeichnet. Geplant worden sei aber auf Basis von zweistelligen Zahlen aus Deutschland.

Seit 2011 sind die europäischen Postmärkte voll liberalisiert. Die meisten osteuropäischen Saaten hatten eine zusätzliche Übergangsfrist bis 2013.

 

23. Jänner 2014
Systemisierungen weiter ausgesetzt

Verhandlungen für neue Personaleinsatzplanung wurden aufgenommen.

Nach mehrmaligen Interventionen unsererseits konnten wir erreichen, dass die im Filialnetz heuer wieder aufgenommenen Systemisierungen zunächst bis Ende Februar ausgesetzt werden. Bis dahin sollen erste Verhandlungsergebnisse betreffend einer neuen Personaleinsatzplanung vorliegen.

Wir fordern endlich faire Arbeitsbedingungen und eine gerechte Zeitplanung im Filialnetz. Überfüllte Postfilialen in den Stoßzeiten und Personalengpässe auf dem Rücken der MitarbeiterInnen müssen der Vergangenheit angehören.

Im Zuge der laufenden Verhandlungen werden wir ihre Interessen als FilialnetzmitarbeiterIn mit aller Vehemenz einbringen und mit Nachdruck vertreten.

Wir wollen keine Schnellschüsse, sondern die Situation für die MitarbeiterInnen des Filialnetzes nachhaltig verbessern.

Erfreulich ist, dass betreffend der Vorgangsweise Einigkeit zwischen den beiden Fraktionen im Zentralausschuss herrscht.

 

22. Jänner 2014
Filialnetz - Anordnung von Zeitausgleich ist unzulässig

Mail von Vorsitzenden Köstinger an VD DI Hitzinger. Filialnetz-MitarbeiterInnen werden in Zeitausgleich geschickt. Das ist unzulässig.

Sehr geehrter Herr Vorstandsdirektor!

Nun häufen sich die Fälle einer unakzeptablen Vorgehensweise bzgl. Zeitausgleich auch im Filialnetz. Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, darf Zeitausgleich nach österreichischem Recht nicht angeordnet, sondern immer nur in Verbindung mit dem betroffenen ArbeitnehmerInnen abgewickelt werden.

Bereits unzählige Male haben sich in den letzten Monaten Kolleginnen und Kollegen an uns gewandt und haben uns mitgeteilt, dass Sie "in den Zeitausgleich geschickt werden". Dies ist unzulässig!

Ich fordere Sie auf, diesen Missstand sofort abzustellen, anderenfalls wir uns gezwungen sehen, unseren Anwalt damit zu befassen.

In Erwartung einer positiven Rückmeldung verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Helmut Köstinger
Vorsitzender des Zentralausschusses der Österreichischen Post AG

22. Jänner 2014
Größte Sorge der FCG - Schreibtischunterlagen

Wie jedes Jahr haben wir, die Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), eine Schreibtischunterlage an Euch verteilt.

Offensichtlich geht von dieser Schreibtischunterlage eine große Gefahr aus.

Anders ist es nicht zu erklären, dass der Vorsitzende der FCG, Manfred Wiedner vom Unternehmen die Beseitigung dieser Unterlagen gefordert hat. Der oberste FCG-Personalvertreter sieht seine Hauptaufgabe darin, den Kolleginnen und Kollegen in Salzburg ein praktisches Hilfsmittel für die tägliche Arbeit wegzunehmen.

Es gebe wohl viel wichtigere Probleme, denen er sich annehmen könnte.

BRAVO!

 

21. Jänner 2014
Vorsitzender Köstinger übt scharfe Kritik am Verhalten der Post AG

In einem E-Mail an VD DI Hitziger vom 21.01.2014 fordert Helmut Köstinger den Postvorstand auf, die im Zuge des neuen Kollektivvertrages 2009 getroffenen Vereinbarungen einzuhalten und sämtliche beabsichtigten Auslagerungen zur Firma Feibra einzustellen.

Sehr geehrter Herr Vorstandsdirektor!

Die breit angelegte öffentliche Diskussion betreffend einer angeblichen Kündigungswelle bei der Österreichischen Post AG hat in den vergangenen Tagen zu massiven Verunsicherung in der Belegschaft geführt. Sowohl im Aufsichtsrat der Österreichischen Post AG als auch in der Vorstandsklausur in Salzburg und per E-Mail am 8. November 2013 habe ich Sie mehrmals auf die Sensibilität dieses Themas hingewiesen.

Die Recherchen der letzten Tage haben ergeben, dass die für die Österreichische Post AG höchst entbehrlichen Schlagzeilen offensichtlich eigenverschuldet sind.

So ist uns bekannt, dass seit geraumer Zeit Großkunden der Österreichischen Post AG vertraglich angehalten werden, die Zustellung durch die Firma Feibra in Anspruch zu nehmen. Aufgrund der uns vorliegenden Informationen besteht der begründete Verdacht, dass die Österreichische Post AG systematisch versucht, Teile der adressierten Zustellung an die Firma Feibra auszulagern.

Der im Jahre 2009 abgeschlossene neue Kollektivvertrag hatte in erster Linie das einvernehmliche Ziel, Auslagerungen der Österreichischen Post AG zu verhindern.

Ich fordere Sie daher neuerlich auf, die im Zuge des neuen Kollektivvertrages 2009 getroffenen Vereinbarungen einzuhalten und sämtliche Auslagerungsmaßnahmen unverzüglich einzustellen.

Wie aus dem Anhang ersichtlich ist, sucht die Firma Feibra in einer groß angelegten Interessentensuche im Raum Wien Zustellpartner explizit für die Zustellung adressierter Sendungen und Zeitungen. In der gleichen Woche erschien der Artikel in der Kronen Zeitung. Die medialen Beschwichtigungsversuche der Post AG waren nur halbherzig und keinesfalls ausreichend genug um den MitarbeiterInnen ihre Angst um den Arbeitsplatz zu nehmen. Sie glauben an Zufälle? Wir nicht!

Nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass die Belastungsgrenzen der MitarbeiterInnen absolut erreicht sind und wir daher weitere Personaleinsparungen nicht konfliktlos hinnehmen werden. Ein weiterer Personalabbau ist daher völlig inakzeptabel und aus unserer Sicht sogar geschäftsschädigend. Es gibt bereits jetzt massive Kundenbeschwerden betreffend der Zustellqualität der Firma Feibra die leider auch dazu führen, dass die gesamte Post inklusive ihrer MitarbeiterInnen in Verruf gerät. Unsere Briefträgerinnen und Briefträger werden diesbezüglich täglich von ihren Kunden angesprochen.

Jede weitere Personaleinsparung zum derzeitigen Zeitpunkt und jede wie immer geartete Auslagerung an die Firma Feibra wäre zum Schaden unserer Kunden und würde zu einer unzumutbaren Belastung sowie weiterer Demotivation unserer ZustellerInnen führen!

Werden unsere Forderungen im Sinne einer Verbesserung der Situation weiterhin ignoriert, sehen wir uns zu sofortigen gewerkschaftlichen Maßnahmen veranlasst.

Helmut Köstinger
Vorsitzender des Zentralausschusses der Österreichischen Post AG

17. Jänner 2014
Post-Belegschaft wehrt sich "mit allen Mitteln" gegen weiteren Stellenabbau

Köstinger: "Null Spielraum für weitere Senkung des Personalstands" - " Hände Weg von unseren Briefträgern"

Wien (OTS/ÖGB) - Die Belegschaft der Österreichischen Post AG wird sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gegen weitere Stellenkürzungen zur Wehr setzen. "Wir werden alles unternehmen, um einen weiteren Abbau von Arbeitsplätzen bei der Post zu verhindern und eine Gefährdung der Versorgung Österreichs mit Post-Diensten abzuwenden", stellte der Vorsitzende der Personalvertretung der Österreichischen Post AG, Helmut Köstinger, am Freitag in Reaktion auf Medienberichte klar, wonach weitere 400 bis 500 Arbeitsplätze wegfallen sollten.

Das angeblich "klare Dementi", das Post-Chef Pölzl in Reaktion auf die Medienberichte verbreitet hat, bestätigt die schlimmsten Befürchtungen der Personalvertretung. Pölzl erklärt darin zwar, dass es keine Kündigungswelle geben wird, sagt aber gleichzeitig, dass er an "der Anpassung des gesamten Personalstands um 250 bis 500 MitarbeiterInnen jährlich" durch "natürliche Fluktuation" festhalten will.

Köstinger: "Für eine weitere Senkung des Personalstands gibt es bei der Österreichischen Post null Spielraum. Tatsache ist, wir haben mittlerweile hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu wenig. Nur durch vollen Einsatz weit über die Belastungsgrenzen hinaus haben die verbliebenen Post-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das immense Sendungsvolumen der heurigen Weihnachtspost bewältigt. Als Dank stellt man ihnen jetzt gleich zu Beginn des neuen Jahres weitere Arbeitsplatzkürzungen in Aussicht. Das ist letztklassig."

Auslagerung der Briefzustellung an Werbemittelverteiler von Feibra grob fahrlässig

Besonders besorgt zeigt sich der oberste Post-Personalvertreter darüber, dass die Post bereits begonnen hat, offenbar aus Kapazitäts- und Kostengründen, Teile der Briefzustellung an die Post-Tochter Feibra auszulagern. "Postämter durch private Post-Partner und die Briefzusteller der Post durch Werbemittelverteiler zu ersetzen, ist keine Lösung. Daher werden wir das mit allen Mitteln bekämpfen. Was die Kunden davon halten, kann der Vorstand immer wieder in den Medien nachlesen", so Köstinger

Für die Personalvertretung hat der Post-Vorstand offenbar nur noch eine Mission: Jahr für Jahr für die Aktionäre die Gewinne hochzuschrauben. Köstingers Antwort: "Wenn man statt für die Kunden nur noch für die Investoren arbeitet, ist das für ein Dienstleistungsunternehmen wie der Post eine echte Gefahr. Die Uhr steht hier schon auf fünf NACH zwölf. Wenn wir hier jetzt keine Grenze ziehen, ist es zu spät. Hände Weg von unserer Post."

16. Jänner 2014
Post dementiert drohende Kündigungswelle

Bericht in der Kronen Zeitung ist schlichtweg falsch.

"Gesundes Unternehmen, zuverlässiger Arbeitgeber" =

Wien (APA) - Die Österreichische Post hat am Donnerstagabend eine drohende Kündigungswelle dementiert. Ein Bericht darüber sei "schlichtweg falsch", hieß es in einer Aussendung. "Fakt ist, dass die Post ein gesundes Unternehmen und damit ein zuverlässiger Arbeitgeber ist", ließ Generaldirektor Georg Pölzl wissen.

Die Post stelle jährlich hunderte neue Mitarbeiter in der Briefzustellung ein, da die natürliche Fluktuation wesentlich größer als die erforderliche Anpassung an sinkende Briefmengen sei. Zusätzlich verzeichne die Post ein steigendes Paketgeschäft.

Selbst die Anpassung des gesamten Personalstandes um 250 bis 300 Mitarbeiter jährlich habe die Post in den vergangenen Jahren durch Nutzung der natürlichen Fluktuation geschafft, wurde weiters betont.

16. Jänner 2014
Keine Kündigungswelle bei der Österreichischen Post

GD Dr. Pölzl reagiert auf Forderung von Vorsitzenden Helmut Köstinger und dementiert in den Medien

Klares Dementi des Post-Generaldirektors - Verunsicherung auf dem Rücken der Mitarbeiter GD Wien (OTS) - Die Titelseite eines heimischen Boulevard-Blattes, dass der Post eine neue Kündigungswelle droht und 9.000 Briefträger um ihren Job zittern, ist schlichtweg falsch.

Fakt ist, dass die Post ein gesundes Unternehmen und damit ein zu verlässlicher Arbeitgeber ist.

Die Österreichische Post stellt jährlich hunderte neue MitarbeiterInnen in der Briefzustellung ein, weil die natürliche Fluktuation wesentlich größer als die erforderliche Anpassung an sinkende Briefmengen ist. Seit 2009 waren dies 3.000 Neueinstellungen. Zusätzlich verzeichnet die Post ein steigendes Paketgeschäft, 2012 eine zweistellige und 2013 eine hohe einstellige Prozentrate. Darüber hinaus konnte die Verbundzustellung (Briefzusteller stellt auch Pakete zu) auf 50% erhöht werden, was eine gute Auslastung der Zusteller bedeutet.

Selbst die Anpassung des gesamten Personalstandes um 250 - 500 MitarbeiterInnen jährlich hat die Österreichische Post in den vergangenen Jahren durch Nutzung der natürlichen Fluktuation geschafft. Den größten Anpassungsbedarf gab es dabei im Filialnetz, bei ca. 800 Eigenfilialen, die durch in Summe 1.400 Post Partner ersetzt wurden. "Nur durch ein konsequentes Festhalten der eingeschlagenen Strategie kann es der Post gelingen, auch in Zukunft ein wirtschaftlich starkes Unternehmen und einer der größten Arbeitgeber des Landes zu bleiben. Und das ist unser erklärtes Ziel", so Generaldirektor DI Dr. Georg Pölzl abschließend.

 

15. Jänner 2014
ÖGB drängt auf Tempo

ÖGB-Foglar zur Regierungsklausur: Schlechterstellung von "Golden Handshakes" ist inakzeptabel.

Der ÖGB erwartet von der Regierung, dass sie bei ihrer heute, Dienstag startenden Klausur in Waidhofen/Ybbs Tempo aufnimmt, vor allem was die geplanten Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit angeht. Auch wünscht sich Präsident Erich Foglar, dass die geplante Arbeitsgruppe zur Steuerreform rasch zu arbeiten beginnt. Ein Nein des ÖGB gibt es bereits zur Abschaffung der "goldenen Handshakes".

Diese Maßnahme ist Teil des Steuerbelastungspakets, das die Regierung vergangene Woche in Begutachtung geschickt hat. Zustimmung des Gewerkschaftsbunds wird es dafür nicht geben, da die Regelung in "wesentlichen Punkten inakzeptabel" sei, wie Foglar betont. Wenn man etwa die Kündigungsentschädigungen steuerlich höher belaste, erwische es die Falschen. Jedenfalls ließen die Regierungspläne im Gewerkschaftsbund schon "die Alarm-Glocken" schrillen.

Am Wichtigsten für den ÖGB wäre, dass sich die Regierung umgehend mit der Rekordarbeitslosigkeit beschäftigt. Maßnahmen dagegen zu setzen habe "oberste Priorität". Foglar sieht hier etwa den Ausbau sozialer Dienstleistungen, eine Ankurbelung des Wohnbaus sowie eine Zweckbindung der Wohnbauförderung als Punkt an, die rasch umgesetzt werden müssen.

Ebenfalls auf den Weg gebracht werden müsste das im Pensionsbereich geplante Bonus/Malus-System für Betriebe, die besonders viele oder wenige ältere Beschäftigte haben. Um der steigenden Jugendarbeitslosigkeit entgegenzuwirken, plädiert der ÖGB-Chef dafür, die Ausbildungsverpflichtung für alle unter 18-jährigen zu forcieren.

Maßnahmen zur Entlastung des Arbeitsmarkts zu setzen, sollte aus Sicht Foglars schon mit Blick auf den Budget-Druck auf der Hand liegen. Denn weniger Arbeitslose bedeutet nicht nur weniger menschliches Leid, sondern bringe auch Entlastung für die Haushalte.

Nicht trödeln sollte die Regierung auch, was die Steuerreform angeht. Denn die Arbeit der von der Koalition geplanten Kommission werde lange genug dauern. Er habe zwar an sich ein gewisses Grad an Verständnis, dass man aus budgetären Gründen mit einer Entlastung noch zuwarte. Wenn man aber schon auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung hoffe, dann solle man die Zeit nützen, dass man dann wisse, was zu tun sei. Für den ÖGB habe jedenfalls die Devise "mehr Netto vom Brutto" weiter Gültigkeit.

 

15. Jänner 2014
Wichtige Daten für 2014

Vom neuen Beitrag in der Sozialversicherung, über das Kinderbetreuungsgeld bis hin zu den Pflegestufen findet ihr alles auf einen Blick:

Wichtige Daten 2014 (bitte hier klicken)

 

13. Jänner 2014
fcg begeht Datenschutzverletzung in Kärnten

Die fcg Kärnten führte dem Vernehmen nach unerlaubte Datenabfragen durch und beging dadurch grobe Datenschutzverletzungen. Die Datenschutzkommission ist bereits mit dem Fall befasst. Post AG sperrt SAP-Zugänge für die Personalvertretung.

Die Abfrage bzw. Verwendung von personenbezogenen Daten aus dem von der Post AG verwendeten Datenverarbeitungssystem SAP-HR ist in einer Betriebsvereinbarung klar geregelt. Darüber hinaus gelten selbstverständlich die strengen Bestimmungen des Datenschutzgesetzes.

Einer groben Datenschutzverletzung dürfte sich offenbar jetzt die fcg in Kärnten schuldig gemacht haben. Aussagen des Managements zufolge hat die fcg unerlaubt/illegal Datenabfragen von bereits pensionierten MitarbeiterInnen durchgeführt (ohne deren Zustimmung).

Seitens des Unternehmens wurde die Datenschutzkommission mit dem Fall befasst. Mögliche Rechtsfolgen sind z.B. hohe Geldstrafen.

Die Post AG hat auf Grund dessen sämtliche SAP-Zugänge der Personalvertretung gesperrt.

Bis jetzt war es mit persönlicher schriftlicher Zustimmung des Bediensteten rechtskonform möglich z.B. Pensionsberechnungen für MitarbeiterInnen durchzuführen. Diese seitens der MarbeiterInnen gerne in Anspruch genommene Servicemöglichkeit wird durch die nunmehrige Sperre der SAP-Zugänge erheblich eingeschränkt und erschwert. Damit hat die fcg durch ihre Verletzung des Datenschutzes sowohl den MitarbeiterInnen so auch der Personalvertretung wieder einmal erheblich geschadet. Wir werden weiter darüber berichten.

 

Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Post- und Fermeldebediensteten
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